Gleichstellungsbeauftragte Landkreis Stade

Anne Behrends

Tel.: +49 (0)4141 12 1005


Loverboy-Opfer berichtet über Erfahrungen in der Prostitution
25.11.2019: Blick hinter die Kulissen des brutalen Geschäfts mit jungen Frauen

Sandra Norak wird am 25. November zu Gast sein auf einer Veranstaltung der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Stade. Die junge Frau war im Teenager-Alter an einen so genannten Loverboy geraten und in die Prostitution gedrängt worden. Eine gängige Masche, mit der es den mächtigen und gefährlichen Hintermännern in der Prostitution gelingt, junge Frauen bzw. Mädchen zu ködern.

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Betrug an  Mädchen mit Loverboy-Masche 
Prozess in Wuppertal hat begonnen

Zwei Männer und ein Jugendlicher haben junge Mädchen in Wuppertal brutal in die Prostution gezwungen. Mit der so genannten Loverboy-Masche haben die jungen Männer Mädchen die große Liebe vorgegaukelt, in dem sie ihnen alles das versprachen, was junge unerfahrene Mädchen sich wünschen.

Mit dieser perfiden Taktik gelang es den jungen Männern, die Mädchen emotional von ihnen abhängig zu machen. Alle Mädchen fanden sich irgendwann eingekerkert in Wohnungen wieder, sie mussten Sexkäufer bedienen und das Geld ihren Peinigern abliefern. Die Mädchen, das jüngste war übrigens 14, mussten auf diese Weise der Prostitution nachgehen.
Den drei Männern wird Zuhälterei, gewerbsmäßige Zwangsprostitution, gefährliche Körperverletzung und schwerer Raub in mehreren Fällen vorgeworfen. Den beiden erwachsenen Tätern drohen Haftstrafen von bis zu zehn Jahren. Für den jüngere Täter gilt das Jugendstrafrecht.

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 Der 3. Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung fand große Resonanz in Mainz
Prostitution ist immer Gewalt an Frauen - Aktivistinnen fordern weltweites Prostitutionsverbot

Mehr als 350 Teilnehmer*innen und 40 Referent*innen aus 30 Ländern lockte der 3. Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung an Frauen und Mädchen nach Mainz. Gemeinsames Ziel: Das Leid der Frauen in der Prostitution sichtbar zu machen und eine Änderung der Gesetzgebung in Deutschland auf den Weg zu bringen hin zu einem Sexkaufverbot.

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Landesarbeitsgemeinschaft der Frauenbeauftragten fordert Verbot von Bordellwerbung im Saarland
Große Kampagne mit Unterschriftensammlung läuft

Große Werbeflächen, auf denen Frauen als käuflich präsentiert werden, wollen wir nicht länger einfach hinnehmen. Die Darstellung von Frauen als Ware suggeriert, dass Prostituierte keine Grenzen, Scham oder Tabus kennen und läuft einem der wichtigsten Inhalte des Prostituiertenschutzgesetzes komplett entgegen: Dem Selbstbestimmungsrecht der Sexarbeiterinnen und dem Schutz vor Zwang und Ausbeutung.

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„Zwangsprostitution und Menschenhandel in der Prostitution
Veranstaltung am 22. März in Stade mit der Beratungsstelle Solwodi Osnabrück

Der organisierte Menschenhandel mit dem Ziel, Frauen und Mädchen in die Prostitution zu „verkaufen“, wuchs seit 2002 in Deutschland mit seinem liberalen Prostitutionsgesetz immens. Die Frauen und oft sehr jungen Mädchen werden mit großen Versprechungen von Schleusern oder auch den so genannten Loverboys nach Deutschland gelockt. In Deutschland angekommen, werden ihnen die Papiere abgenommen, und sie werden nicht selten wie Sklavinnen gehalten und müssen sich prostituieren. Sie erleben Gewalt und Missbrauch und können sich kaum dagegen wehren.

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3. Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung von Frauen und Mädchen in Mainz
Menschenhandel, Prostitution im Fokus - Teilnehmerinnen aus USA, Kanada, Indien, Schweden etc.
 
SOLWODI veranstaltet vom 2. bis 5. April 2019 zusammen mit „Armut und Gesundheit in Deutschland e.V.“ und der internationalen Menschenrechtsdachorganisation CAP INTL den „3. Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung von Frauenund Mädchen“ an der Universität Mainz. Die Veranstaltungfindet in Maint an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz statt
Weitere Informationen:
Anmeldungen zum Weltkongress: weltkongress2019@solwodi.de>

Demo gegen Gewalt an Frauen in Stade
Fotos von der Demo im November 2018 nun auch online

Die städtische Gleichstellungsbeauftragte Karina Holst hatte am 24. November 2018 gemeinsam mit einem großen Aktionsbündnis im Rahmen der 16 Tage-Kampagne "Frauenrechte sind Menschenrechte!" des Netzwerks Häusliche Gewalt im Landkreis Stade zu einer Demonstration gegen Gewalt an Frauen, gegen sexistische Werbung und gegen Prostitution aufgerufen.
Viele waren dem Aufruf gefolgt. Sehen Sie hier Fotos von der Veranstaltung.( bitte herunterscrollen!)

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Infostand über die Facetten der Gewalt gegen Frauen 
Beratungsstellen stellen sich in der Kreissparkasse Stade vor

Im Rahmen der 16 Tage-Kampagne „Frauenrechte sind Menschenrechte!“ wird es einen Informationsstand zum Thema „Gewalt ist keine Privatsache“ geben, bei dem es um die verschiedenen Facetten der Gewalt gegen Frauen geht.
Dieser Stand ist geplant für Dienstag, 4. Dezember, von 10 bis 12 Uhr in der Kreissparkasse Stade, Große Schmiedestraße in Staade.  Vertreten sein werden das Frauenhaus des Landkreises Stade, die Beratungs- und  Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt (BISS), die Beratungsstelle Lichtblick gegen sexuelle Gewalt, die AWO-Migrations- und Integrationsberatung Stade sowie die Präventionsbeauftragte der Polizeiinspektion Stade und die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises.
Außerdem wird auch die Städtegruppe von Terre des Femmes vertreten sein, die sich im Kampf gegen die Prostitution engagiert.

 

Zwangsprostitution und Menschenhandel - fällt leider aus!
Veranstaltung am 30. November muss wegen Erkrankung verschoben werden

Der organisierte Menschenhandel mit dem Ziel, Frauen und Mädchen in die Prostitution zu „verkaufen“, wuchs seit 2002 in Deutschland mit seinem liberalen Prostitutionsgesetz immens. Die Frauen und oft sehr jungen Mädchen werden mit großen Versprechungen von Schleusern oder auch den so genannten Loverboys nach Deutschland gelockt. In Deutschland angekommen, werden ihnen die Papiere abgenommen, und sie werden nicht selten wie Sklavinnen gehalten und müssen sich prostituieren. Sie erleben Gewalt und Missbrauch und können sich kaum dagegen wehren.

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Terre des Femmes: "Deutschland unterstützt sexuelle Ausbeutung von Frauen"
Insbesondere mehrheimische Frauen Opfer von Menschenhandel und landen in der Prostitution

Vor allem Frauen aus dem Ausland landen aufgrund finanzieller Not oft in der Prostitution in Deutschland. Mit ihnen werden hier Milliarden verdient. Die sexuelle Ausbeutung wird durch die Gesetzgebung in Deutschland gefördert. Deshalb fordert Terre des Femmes, auch in Deutschland das Sexkaufverbot durchzuführen. "Es geht darum, Nachfage und Ursachen von Prostitution zu bekämpfen und nicht, sie zu regulieren", so heißt es
in der Presseverlautbarung von Terre des Femmes.
(aus dem frauenpolitischen Dienst - fdp - vom 04.06.2018)

 

Das Milliardengeschäft mit der Prostitution auf zdf-info
Interessanter Beitrag spricht über Deutschland als Bordell Europas

Von Flatrate-, über Edel- bis hin zu sogenannten Gangbang-Bordellen, in denen eine Prosituierte mit mehreren Männern gleichzeitig Sex hat – nichts scheint unmöglich. Den Männern gefällt das, und zwar nicht nur den Deutschen.

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Mädchen in Indien als Sexsklavinnen verkauft
In Saudi-Arabien haben die reichen Scheichs damit kein Problem

In vielen Ländern der Welt haben Frauen und Mädchen keinen Wert. Das ist auch in Indien so, wie die Reportage im "Weltspiegel" im ARD am 12. November zeigt. Die Mütter verkaufen ihre Töchter in sehr jungen Jahren sogar ins Ausland.
Ihnen wird die Schuld auferlegt, weil sie so gierig auf das Geld seien. Keiner fragt jemals nach der Schuld der  Väter oder auch nach der der schwerreichen Männer (oft Scheichs) aus Saudi-Arabien, die die Mädchen auch gegen deren Willen heiraten. Nach kurzer Zeit lassen diese Männer sich scheiden und so entsteht die Möglichkeit, das Mädchen erneut zu verkaufen. Damit lässt sich gut Geld verdienen.

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Knesset spricht sich für Sexkauf in Israel aus
Überparteiliches Frauenbündnis kämpft für das Prostitutionsverbot

Menschenhandel und das Betreiben von Bordellen sind in Israel schon heute strafbar. Ganz neu: Alle 74 anwesenden Abgeordnete der Knesset entschieden sich für die Bestrafung des Sexkaufs.  Justizministerin Ayelet Shaked hatte ein
Gutachten zum Thema Prostitution in Auftrag gegeben. Das Ergebnis ist steht noch aus.

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Protestantinnen gegen Prostitution
Evangelische Kirche für das Verbot des Sexkaufs nach schwedischem Vorbild

Die evangelische Landessynode Baden-Württemberg fordert ein Prostitutionsverbot, so ist es in der neuesten Ausgabe der EMMA zu lesen.

 

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Film und Dokumentation über die Prostitution am 30. August im Fernsehen
"ICH GEHÖRE IHM" Wie es den Loverboys gelingt, Frauen nach Deutschland zu ködern

In einem Spielfilm zeigte das ARD-Fernsehen Ende August den Spielfilm "ICH GEHÖRE IHM", in dem es um den Kauf und Verkauf von jungen Frauen ging, die durch die Loverboy-Methode zum Beispiel aus süd-osteuropäischen Landern nach Deutschland geschleust werden.

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UN-Sicherheitsrat gegen Menschenhandel
Menschenhandel, Prostitution und sexuelle Gewalt gegen Frauen Kriegsmittel

Am 20. Dezember 2016 hat der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen die  allererste Resolution gegen Menschenhandel verabschiedet. In der einstimmig verabschiedeten UN-Resolution 2331 (2016) geht es speziell um Menschenhandel im Kontext von Konflikten. Im Fokus stehen vor allem die von IS/Da'esh, Boko Haram, Al-Shabab und anderen verschleppten und gehandelten Menschen. Das sind größtenteils Frauen.

 

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Verfassungsrichter mit Verfassungsgeschwerde gegen Prostituiertenschutzgesetz
Wer spricht für die nicht freiwillig in der Prostitution tätigen Frauen?
Ein drittes bundesweites Koordinierungstreffen zur Verfassungsbeschwerde gegen das ProstSchG findet am 24. Februar in Frankfurt/M. statt. Bislang haben Betreiber*innen von Prostitutionsstätten sowie Aktivist*innen für die Rechte von Prostituierten auf zwei ebenfalls bundesweiten Zusammenkünften die Inhalte einer Verfassungs-beschwerde vorbereitet.

 

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Drei Love-Mobile sind 2017 schon in Niedersachsen ausgebrannt
Gewalt in der Prostitution an der Tagesordnung - Schutz für die Prostituierten?
Innerhalb der ersten beiden Wochen in diesem Jahr sind bereits drei sogenannte Love-Mobiles Bränden zum Opfer gefallen. Die Prostitutierten, die darin zumeist völlig schutzlos arbeiten, waren zum Glück nicht anwesend. Immer wieder kommt es zu derartigen Überfällen in diesen Prostitutionsstätten.

Mehr dazu in einem Beitrag des NDR vom 16.01.2017.

 

Pabst Franziskus zu Prostitution und Menschenhandel
Interessanter Beitrag in der Mediathek des zdf

Das Zweite Deutsche Fernsehen (zdf) strahlte am 19.12.2016 eine Dokumentation über die Missstände von Prostitution und Menschenhandel aus.
In dieser Sendung geht es um den Kampf, den Pabst Franziskus dem Menschenhandel angesagt hat. Pabst Franziskus  klagt in unmissverständlichen Tönen die Verantwortlichen an.

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Wie soll eine junge Prostituierte den Freier zum Kondom zwingen?
Margot Käßmann zum neuen Prostituiertenschutzgesetz
Theologin und Pfarrerin Margot Käßmann, hat sich zum Prostitutionsgesetz geäußert und bringt ihre Zweifel an,
wie es den jungen Frauen aus Osteuropa, die oftmals kaum ein Wort Deusch sprechen, gelingen kann, die Sexkäufer
zu überreden, das Kontom zu benutzen.

Die frühere EKD-Ratsvorsitzende und Bischöfin der Hannoverschen Landeskirche im Chrismon wörtlich:
"Freier sollen jetzt Kondome benutzen. Wie soll ein 18-jähriges Mädchen aus der Ukraine
das durchsetzen? Wir sollten nicht immer über die Frauen reden, sondern über sogenannte Freier.
Können die nicht auch mal ihren Verstand benutzen und nicht nur ein anderes Organ?"

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