Gleichstellungsbeauftragte Landkreis Stade

Programmhinweis: "Sex aus Armut" am 4. Januar auf ARTE
Solwodi Aalen/Ostalb deckt Frauenhandel in Rumänien für Prostitutionsmarkt auf

Der Traum von einem guten Leben in Deutschland führt viele rumänische Frauen aus der Armut direkt in die Zwangsprostitution. Die kriminellen Schleuser bleiben meist unbehelligt. Denn in Deutschland gilt Prostitution als freiwillige Dienstleistung. Doch 90 Prozent der Frauen werden zum käuflichen Sex gezwungen.

Weiterlesen

Offener Brief an die hiesigen Bundes- und Landtagsabgeordneten am 12.11.2020

„Lockdown-Light“ im November schiebt Bordellen Riegel vor
Gleichstellungsbeauftragte begrüßen das und fordern dauerhaftes Sexkaufverbot

Zum Schutz der Bevölkerung und der Prostituierten im Zuge des Teil-Lockdowns im November mussten auch Bordelle schließen, und die Ausübung der Prostitution wurde verboten. Die Arbeitsgemeinschaft (AG) der Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Stade begrüßt die Entscheidung, die das Land in seiner Verordnung vorgibt.

 

Weiterlesen

Bündnis für Prostitutionsverbot nach Nordischem Modell gegründet
Tagung in Bonn großer Erfolg – Sexkäufer sollen bestraft werden"

"Die deutsche Prostitutionspolitik muss sich grundlegend wandeln, damit Mädchen und Frauen nicht länger als Ware verkauft werden und Ausbeutung und brutaler Gewalt ausgesetzt sind“, forderten 26 menschenrechtliche Verbände, Initiativen und aktive Menschen aus der Zivilbevölkerung und Betroffene (Ex-) prostituierte Frauen auf der Tagung „Bündnis Nordisches Modell“ in Bonn, um ihrer gemeinsamen politischen Forderung nach einem Sexkaufverbot nach Nordischem Modell mit der Freierbestrafung Gehör zu verleihen. Erstmalig wurde ein breites Bündnis gegründet, damit will man künftig strategischer und schlagkräftiger aufgestellt sein im politischen Kampf. Zum Bündnis gehören auch die großen Frauenrechtsverbände TERRE DES FEMMES, Solwodi und Sisters.

Die Tagungsmitglieder aus allen Teilen Deutschlands prangerten die brutale sexualisierte Gewalt an, der prostituierte Frauen ausgesetzt sind. Sie entlarvten die Prostitution als menschen- und frauenverachtendes System in den Händen von kriminellen Clans. Die Referentinnen und Referenten sprachen über die Anwerbung von Frauen aus insbesondere südosteuropäischen Staaten, die zwar „freiwillig“ nach Deutschland kämen, um der Armut und Perspektivlosigkeit in ihren Ländern zu entkommen. Jedoch könne freiwilliger Prostitution könne keine Rede sein.

Starkes Argument der Anwesenden gegen das deutsche freiheitliche System der Prostitution war auch die zunehmende Gefahr der Unterhöhlung des deutschen Rechtsstaats durch mafiöse Clans, die mit Frauen als Ware wesent

lich mehr Geld verdienen als man es jemals mit Drogen oder Waffen könnte. Hinzu kommt, dass Frauen über viele Jahre auszubeuten sind und dass die Menschenhändler in den kriminellen Strukturen noch nicht einmal große Strafen befürchten müssten, denn die jungen Frauen kämen ja „freiwillig“ mit.

Weiterlesen

Sendung über die Masche der Loverboys im Zweiten Deutschen Fernsehen (zdf)
Sandra Norak, die im vergangenen Jahr in Stade war, und andere Frauen berichten in "Verratene Liebe"

Loverboys geht es nicht um Liebe, wie es der Begriff vermuten lassen könnte. Liebe wird von den Tätern nur vorgetäuscht, um ihre Beute zu manipulieren. Loverboys sind Zuhälter. Sie lauern vor Schulen, sie tarnen sich im Imternet - ihre Opfer: weiblich, möglichst jung und oft einsam.

Weiterlesen

Erstes bundesweites Treffen von AbolitionistInnen am 26./27. September
Strategische Vernetzung mit dem Ziel eines Sexkaufverbots

Der Weltkongress in Mainz im Aprill 2019 hat deutlich gemacht, dass die Zahl der Aktivistinnen und Aktivisten für ein Sexkaufverbot in Deutschland groß ist.

An vielen Orten in Deutschland gibt es bereits Gruppierungen, die aktiv für den Ausstieg aus der Prostitituion in Deutschland sind, wie z.B. StoppSexkauf, Solwodi, Terre des Femmes mit ihren Städtegruppen, aber nun scheint die Zeit für eine gute Vernetzung gekommen.

Weiterlesen

Frauen-Union für Prostitutionsverbot
Besserer Schutz vor Gewalt von Frauen

Der Bundesvorstand der Frauen Union fordert, die Achtung der Menschenwürde und Selbstbestimmung von Frauen in den Mittelpunkt der Gesetzgebung zu rücken. Der Körper einer Frau ist keine Ware und Prostitution ist  für die Frauen-Union kein Beruf wie jeder andere. Prostituierte brauchen wirksamen Schutz, reale Austiegshilfen und konkrete Berufsalternativen!

Weiterlesen

16 Bundestagsabgeordnete fordern von Ministerpräsidenten, Bordelle geschlossen zu halten
Covid-19 ist gerade in den Bordellen Virusschleuder - und Forderung eines generellen Prostitutionsverbotes
16 Bundestagsabgeordnete aus Spd und CDU haben sich in einem gemeinsamen Brief am 15. Mai an alle Ministerpräsididenten gewandt mit der Forderung, dass sie bei den weiteren Lockerungen auf die Wiedereröffnung von Bordellen und anderen Prostitutionsstätten verzichten sollen.

 

Weiterlesen

Brief von CAP International an UN-Generalsekretär - COVID-19-Nothilfeplan Insbesondere Prostitutierte brauchen Schutz - Brief im Wortlaut

Sehr geehrter Herr Generalsekretär,

im Namen der Unterzeichnenden – Überlebende der Sexindustrie, Hilfezentren für Betroffene und Frauen- und MenschenrechtsaktivistInnen mit dem gemeinsamen Ziel, dem Menschenhandel zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung sowie der Prostitution von Frauen und Mädchen in ihren jeweiligen Ländern und weltweit ein Ende zu setzen – haben wir die Ehre, Ihnen dieses Schreiben zu überbringen.

Weiterlesen

Sandra Norak über ihre Erfahrung in der Prostitution in Stade
Liberales Gesetz in Deutschland begünstigt Menschenhandel – Frau als Ware

Auf Einladung der Gleichstellungsbeauftragten Anne Behrends war Sandra Norak in Stade, um am Internationalen Tag gegen die Gewalt an Frauen in der gut gefüllten Seminarturnhalle über ihre Erfahrungen in der Prostitution zu berichten und die kriminelle Energie im System Prostitution zu entlarven.

Weiterlesen

Loverboy-Opfer berichtet über Erfahrungen in der Prostitution
25.11.2019: Blick hinter die Kulissen des brutalen Geschäfts mit Mädchen

Sandra Norak wird am 25. November zu Gast sein auf einer Veranstaltung der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Stade. Die junge Frau war im Teenager-Alter an einen so genannten Loverboy geraten und in die Prostitution gedrängt worden. Eine gängige Masche, mit der es den mächtigen und gefährlichen Hintermännern in der Prostitution gelingt, junge Frauen bzw. Mädchen zu ködern.

Weiterlesen

Betrug an  Mädchen mit Loverboy-Masche 
Prozess in Wuppertal hat begonnen

Zwei Männer und ein Jugendlicher haben junge Mädchen in Wuppertal brutal in die Prostution gezwungen. Mit der so genannten Loverboy-Masche haben die jungen Männer Mädchen die große Liebe vorgegaukelt, in dem sie ihnen alles das versprachen, was junge unerfahrene Mädchen sich wünschen.

Mit dieser perfiden Taktik gelang es den jungen Männern, die Mädchen emotional von ihnen abhängig zu machen. Alle Mädchen fanden sich irgendwann eingekerkert in Wohnungen wieder, sie mussten Sexkäufer bedienen und das Geld ihren Peinigern abliefern. Die Mädchen, das jüngste war übrigens 14, mussten auf diese Weise der Prostitution nachgehen.
Den drei Männern wird Zuhälterei, gewerbsmäßige Zwangsprostitution, gefährliche Körperverletzung und schwerer Raub in mehreren Fällen vorgeworfen. Den beiden erwachsenen Tätern drohen Haftstrafen von bis zu zehn Jahren. Für den jüngere Täter gilt das Jugendstrafrecht.

Weiterlesen

 Der 3. Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung fand große Resonanz in Mainz
Prostitution ist immer Gewalt an Frauen - Aktivistinnen fordern weltweites Prostitutionsverbot

Mehr als 350 Teilnehmer*innen und 40 Referent*innen aus 30 Ländern lockte der 3. Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung an Frauen und Mädchen nach Mainz. Gemeinsames Ziel: Das Leid der Frauen in der Prostitution sichtbar zu machen und eine Änderung der Gesetzgebung in Deutschland auf den Weg zu bringen hin zu einem Sexkaufverbot.

Weiterlesen

„Zwangsprostitution und Menschenhandel in der Prostitution
Veranstaltung am 22. März in Stade mit der Beratungsstelle Solwodi Osnabrück

Der organisierte Menschenhandel mit dem Ziel, Frauen und Mädchen in die Prostitution zu „verkaufen“, wuchs seit 2002 in Deutschland mit seinem liberalen Prostitutionsgesetz immens. Die Frauen und oft sehr jungen Mädchen werden mit großen Versprechungen von Schleusern oder auch den so genannten Loverboys nach Deutschland gelockt. In Deutschland angekommen, werden ihnen die Papiere abgenommen, und sie werden nicht selten wie Sklavinnen gehalten und müssen sich prostituieren. Sie erleben Gewalt und Missbrauch und können sich kaum dagegen wehren.

Weiterlesen
3. Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung von Frauen und Mädchen in Mainz
Menschenhandel, Prostitution im Fokus - Teilnehmerinnen aus USA, Kanada, Indien, Schweden etc.
 
SOLWODI veranstaltet vom 2. bis 5. April 2019 zusammen mit „Armut und Gesundheit in Deutschland e.V.“ und der internationalen Menschenrechtsdachorganisation CAP INTL den „3. Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung von Frauenund Mädchen“ an der Universität Mainz. Die Veranstaltungfindet in Maint an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz statt
Weitere Informationen:
Anmeldungen zum Weltkongress: weltkongress2019@solwodi.de>

Demo gegen Gewalt an Frauen in Stade
Fotos von der Demo im November 2018 nun auch online

Die städtische Gleichstellungsbeauftragte Karina Holst hatte am 24. November 2018 gemeinsam mit einem großen Aktionsbündnis im Rahmen der 16 Tage-Kampagne "Frauenrechte sind Menschenrechte!" des Netzwerks Häusliche Gewalt im Landkreis Stade zu einer Demonstration gegen Gewalt an Frauen, gegen sexistische Werbung und gegen Prostitution aufgerufen.
Viele waren dem Aufruf gefolgt. Sehen Sie hier Fotos von der Veranstaltung.( bitte herunterscrollen!)

Weiterlesen
Infostand über die Facetten der Gewalt gegen Frauen 
Beratungsstellen stellen sich in der Kreissparkasse Stade vor

Im Rahmen der 16 Tage-Kampagne „Frauenrechte sind Menschenrechte!“ wird es einen Informationsstand zum Thema „Gewalt ist keine Privatsache“ geben, bei dem es um die verschiedenen Facetten der Gewalt gegen Frauen geht.
Dieser Stand ist geplant für Dienstag, 4. Dezember, von 10 bis 12 Uhr in der Kreissparkasse Stade, Große Schmiedestraße in Staade.  Vertreten sein werden das Frauenhaus des Landkreises Stade, die Beratungs- und  Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt (BISS), die Beratungsstelle Lichtblick gegen sexuelle Gewalt, die AWO-Migrations- und Integrationsberatung Stade sowie die Präventionsbeauftragte der Polizeiinspektion Stade und die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises.
Außerdem wird auch die Städtegruppe von Terre des Femmes vertreten sein, die sich im Kampf gegen die Prostitution engagiert.

 

Das System Prostitution - die Sicht einer Ex-Prostitutierten
Die Kehrseite der Prostitution - mit konkreten Informationen aus dem Landkreis Stade

Am 5. Dezember 2016 ging es im Rahmen der 16-Tage-Kampagne "Frauenrechte sind Menschenrechte!" um die Prostitution - diesmal nicht medial aufgehübscht, wie erfahrungsgemäß in den Talkshow. Sondern es wurde über die Gewalt, die Prostituierte am eigenen Leib erfahren, gesprochen, über den sexuellen Missbrauch, den sie in der Prostitution täglich mehrfach erleben und über die vielen Demütigungen und Schikanen.

Was die Pornographie damit zu tun hat und inwiefern die ganze Gesellschaft davon betroffen ist, das waren Themen des Abends.

Weiterlesen

„Wir wurden viel zu lange zum Schweigen gebracht!“
05.12.2016: Informationsveranstaltung über die Situation von Prostituierten

Im Rahmen der 16-Tage-Kampagne gegen Gewalt an Frauen veranstaltet die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Stade
am Montag, 05.Dezember, eine Veranstaltung, in der ein Licht auf die frauen- und menschenverachtende Situation
der Prostituierten in Deutschland geworfen wird.

Weiterlesen

2. Fachtagung in München: Die Sexkäufer im Fokus
Gegen die Romantisierung der Sexkäufer und der Prostitution

Der gängigen Verharmlosung und Romantisierung der Sexkäufer wird auf dieser Fachtagung die Wirklichkeit entgegengesetzt: Frauenverachtung, Dominanzwünsche, Gewaltfantasien und reaktionäre Vorstellungen von Sexualität und Männlichkeit. Im Deutschland der weltweit krassensten legalen Prostitutionsindustrie lernen Frauen/Mädchen und Männer/Jungen täglich, dass die sexuelle Benutzung des Frauenkörpers durch Männer normal und käuflich ist. Dem stellt sich Stop Sexkauf energisch entgegen und fordert ein Ende der Prostitution mit dem Mittel der Freierbestrafung.

Weiterlesen

2017 ist das Jahr zur die Ächtung der Gewalt an Frauen
EU: Stop Violence against Women!

Die Europäische Union hat das Jahr 2017 als Jahr zur Ächtung der Gewalt an Frauen auserkohren. Im Herbst 2017 wird der Bundestag voraussichtlich die Istanbul Konvertion endgültig ratifizieren und Frauen können aufatmen, denn dieser Schritt wird weitere Schutzmaßnahmen vor der sexualisierten Gewalt nach sich ziehen.

Weiterlesen

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.