Gleichstellungsbeauftragte Landkreis Stade

Anne Behrends

Tel.: +49 (0)4141 12 1005


Offener Brief an die hiesigen Bundes- und Landtagsabgeordneten am 12.11.2020

„Lockdown-Light“ im November schiebt Bordellen Riegel vor
Gleichstellungsbeauftragte begrüßen das und fordern dauerhaftes Sexkaufverbot

Zum Schutz der Bevölkerung und der Prostituierten im Zuge des Teil-Lockdowns im November mussten auch Bordelle schließen, und die Ausübung der Prostitution wurde verboten. Die Arbeitsgemeinschaft (AG) der Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Stade begrüßt die Entscheidung, die das Land in seiner Verordnung vorgibt.

 

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Bündnis für Prostitutionsverbot nach Nordischem Modell gegründet
Tagung in Bonn großer Erfolg – Sexkäufer sollen bestraft werden"

"Die deutsche Prostitutionspolitik muss sich grundlegend wandeln, damit Mädchen und Frauen nicht länger als Ware verkauft werden und Ausbeutung und brutaler Gewalt ausgesetzt sind“, forderten 26 menschenrechtliche Verbände, Initiativen und aktive Menschen aus der Zivilbevölkerung und Betroffene (Ex-) prostituierte Frauen auf der Tagung „Bündnis Nordisches Modell“ in Bonn, um ihrer gemeinsamen politischen Forderung nach einem Sexkaufverbot nach Nordischem Modell mit der Freierbestrafung Gehör zu verleihen. Erstmalig wurde ein breites Bündnis gegründet, damit will man künftig strategischer und schlagkräftiger aufgestellt sein im politischen Kampf. Zum Bündnis gehören auch die großen Frauenrechtsverbände TERRE DES FEMMES, Solwodi und Sisters.

Die Tagungsmitglieder aus allen Teilen Deutschlands prangerten die brutale sexualisierte Gewalt an, der prostituierte Frauen ausgesetzt sind. Sie entlarvten die Prostitution als menschen- und frauenverachtendes System in den Händen von kriminellen Clans. Die Referentinnen und Referenten sprachen über die Anwerbung von Frauen aus insbesondere südosteuropäischen Staaten, die zwar „freiwillig“ nach Deutschland kämen, um der Armut und Perspektivlosigkeit in ihren Ländern zu entkommen. Jedoch könne freiwilliger Prostitution könne keine Rede sein.

Starkes Argument der Anwesenden gegen das deutsche freiheitliche System der Prostitution war auch die zunehmende Gefahr der Unterhöhlung des deutschen Rechtsstaats durch mafiöse Clans, die mit Frauen als Ware wesent

lich mehr Geld verdienen als man es jemals mit Drogen oder Waffen könnte. Hinzu kommt, dass Frauen über viele Jahre auszubeuten sind und dass die Menschenhändler in den kriminellen Strukturen noch nicht einmal große Strafen befürchten müssten, denn die jungen Frauen kämen ja „freiwillig“ mit.

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Sendung über die Masche der Loverboys im Zweiten Deutschen Fernsehen (zdf)
Sandra Norak, die im vergangenen Jahr in Stade war, und andere Frauen berichten in "Verratene Liebe"

Loverboys geht es nicht um Liebe, wie es der Begriff vermuten lassen könnte. Liebe wird von den Tätern nur vorgetäuscht, um ihre Beute zu manipulieren. Loverboys sind Zuhälter. Sie lauern vor Schulen, sie tarnen sich im Imternet - ihre Opfer: weiblich, möglichst jung und oft einsam.

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Erstes bundesweites Treffen von AbolitionistInnen am 26./27. September
Strategische Vernetzung mit dem Ziel eines Sexkaufverbots

Der Weltkongress in Mainz im Aprill 2019 hat deutlich gemacht, dass die Zahl der Aktivistinnen und Aktivisten für ein Sexkaufverbot in Deutschland groß ist.

An vielen Orten in Deutschland gibt es bereits Gruppierungen, die aktiv für den Ausstieg aus der Prostitituion in Deutschland sind, wie z.B. StoppSexkauf, Solwodi, Terre des Femmes mit ihren Städtegruppen, aber nun scheint die Zeit für eine gute Vernetzung gekommen.

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Frauen-Union für Prostitutionsverbot
Besserer Schutz vor Gewalt von Frauen

Der Bundesvorstand der Frauen Union fordert, die Achtung der Menschenwürde und Selbstbestimmung von Frauen in den Mittelpunkt der Gesetzgebung zu rücken. Der Körper einer Frau ist keine Ware und Prostitution ist  für die Frauen-Union kein Beruf wie jeder andere. Prostituierte brauchen wirksamen Schutz, reale Austiegshilfen und konkrete Berufsalternativen!

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16 Bundestagsabgeordnete fordern von Ministerpräsidenten, Bordelle geschlossen zu halten
Covid-19 ist gerade in den Bordellen Virusschleuder - und Forderung eines generellen Prostitutionsverbotes
16 Bundestagsabgeordnete aus Spd und CDU haben sich in einem gemeinsamen Brief am 15. Mai an alle Ministerpräsididenten gewandt mit der Forderung, dass sie bei den weiteren Lockerungen auf die Wiedereröffnung von Bordellen und anderen Prostitutionsstätten verzichten sollen.

 

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Brief von CAP International an UN-Generalsekretär - COVID-19-Nothilfeplan Insbesondere Prostitutierte brauchen Schutz - Brief im Wortlaut

Sehr geehrter Herr Generalsekretär,

im Namen der Unterzeichnenden – Überlebende der Sexindustrie, Hilfezentren für Betroffene und Frauen- und MenschenrechtsaktivistInnen mit dem gemeinsamen Ziel, dem Menschenhandel zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung sowie der Prostitution von Frauen und Mädchen in ihren jeweiligen Ländern und weltweit ein Ende zu setzen – haben wir die Ehre, Ihnen dieses Schreiben zu überbringen.

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Sandra Norak über ihre Erfahrung in der Prostitution in Stade
Liberales Gesetz in Deutschland begünstigt Menschenhandel – Frau als Ware

Auf Einladung der Gleichstellungsbeauftragten Anne Behrends war Sandra Norak in Stade, um am Internationalen Tag gegen die Gewalt an Frauen in der gut gefüllten Seminarturnhalle über ihre Erfahrungen in der Prostitution zu berichten und die kriminelle Energie im System Prostitution zu entlarven.

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Loverboy-Opfer berichtet über Erfahrungen in der Prostitution
25.11.2019: Blick hinter die Kulissen des brutalen Geschäfts mit Mädchen

Sandra Norak wird am 25. November zu Gast sein auf einer Veranstaltung der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Stade. Die junge Frau war im Teenager-Alter an einen so genannten Loverboy geraten und in die Prostitution gedrängt worden. Eine gängige Masche, mit der es den mächtigen und gefährlichen Hintermännern in der Prostitution gelingt, junge Frauen bzw. Mädchen zu ködern.

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Betrug an  Mädchen mit Loverboy-Masche 
Prozess in Wuppertal hat begonnen

Zwei Männer und ein Jugendlicher haben junge Mädchen in Wuppertal brutal in die Prostution gezwungen. Mit der so genannten Loverboy-Masche haben die jungen Männer Mädchen die große Liebe vorgegaukelt, in dem sie ihnen alles das versprachen, was junge unerfahrene Mädchen sich wünschen.

Mit dieser perfiden Taktik gelang es den jungen Männern, die Mädchen emotional von ihnen abhängig zu machen. Alle Mädchen fanden sich irgendwann eingekerkert in Wohnungen wieder, sie mussten Sexkäufer bedienen und das Geld ihren Peinigern abliefern. Die Mädchen, das jüngste war übrigens 14, mussten auf diese Weise der Prostitution nachgehen.
Den drei Männern wird Zuhälterei, gewerbsmäßige Zwangsprostitution, gefährliche Körperverletzung und schwerer Raub in mehreren Fällen vorgeworfen. Den beiden erwachsenen Tätern drohen Haftstrafen von bis zu zehn Jahren. Für den jüngere Täter gilt das Jugendstrafrecht.

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 Der 3. Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung fand große Resonanz in Mainz
Prostitution ist immer Gewalt an Frauen - Aktivistinnen fordern weltweites Prostitutionsverbot

Mehr als 350 Teilnehmer*innen und 40 Referent*innen aus 30 Ländern lockte der 3. Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung an Frauen und Mädchen nach Mainz. Gemeinsames Ziel: Das Leid der Frauen in der Prostitution sichtbar zu machen und eine Änderung der Gesetzgebung in Deutschland auf den Weg zu bringen hin zu einem Sexkaufverbot.

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„Zwangsprostitution und Menschenhandel in der Prostitution
Veranstaltung am 22. März in Stade mit der Beratungsstelle Solwodi Osnabrück

Der organisierte Menschenhandel mit dem Ziel, Frauen und Mädchen in die Prostitution zu „verkaufen“, wuchs seit 2002 in Deutschland mit seinem liberalen Prostitutionsgesetz immens. Die Frauen und oft sehr jungen Mädchen werden mit großen Versprechungen von Schleusern oder auch den so genannten Loverboys nach Deutschland gelockt. In Deutschland angekommen, werden ihnen die Papiere abgenommen, und sie werden nicht selten wie Sklavinnen gehalten und müssen sich prostituieren. Sie erleben Gewalt und Missbrauch und können sich kaum dagegen wehren.

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3. Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung von Frauen und Mädchen in Mainz
Menschenhandel, Prostitution im Fokus - Teilnehmerinnen aus USA, Kanada, Indien, Schweden etc.
 
SOLWODI veranstaltet vom 2. bis 5. April 2019 zusammen mit „Armut und Gesundheit in Deutschland e.V.“ und der internationalen Menschenrechtsdachorganisation CAP INTL den „3. Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung von Frauenund Mädchen“ an der Universität Mainz. Die Veranstaltungfindet in Maint an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz statt
Weitere Informationen:
Anmeldungen zum Weltkongress: weltkongress2019@solwodi.de>

Demo gegen Gewalt an Frauen in Stade
Fotos von der Demo im November 2018 nun auch online

Die städtische Gleichstellungsbeauftragte Karina Holst hatte am 24. November 2018 gemeinsam mit einem großen Aktionsbündnis im Rahmen der 16 Tage-Kampagne "Frauenrechte sind Menschenrechte!" des Netzwerks Häusliche Gewalt im Landkreis Stade zu einer Demonstration gegen Gewalt an Frauen, gegen sexistische Werbung und gegen Prostitution aufgerufen.
Viele waren dem Aufruf gefolgt. Sehen Sie hier Fotos von der Veranstaltung.( bitte herunterscrollen!)

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Infostand über die Facetten der Gewalt gegen Frauen 
Beratungsstellen stellen sich in der Kreissparkasse Stade vor

Im Rahmen der 16 Tage-Kampagne „Frauenrechte sind Menschenrechte!“ wird es einen Informationsstand zum Thema „Gewalt ist keine Privatsache“ geben, bei dem es um die verschiedenen Facetten der Gewalt gegen Frauen geht.
Dieser Stand ist geplant für Dienstag, 4. Dezember, von 10 bis 12 Uhr in der Kreissparkasse Stade, Große Schmiedestraße in Staade.  Vertreten sein werden das Frauenhaus des Landkreises Stade, die Beratungs- und  Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt (BISS), die Beratungsstelle Lichtblick gegen sexuelle Gewalt, die AWO-Migrations- und Integrationsberatung Stade sowie die Präventionsbeauftragte der Polizeiinspektion Stade und die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises.
Außerdem wird auch die Städtegruppe von Terre des Femmes vertreten sein, die sich im Kampf gegen die Prostitution engagiert.

 

Zwangsprostitution und Menschenhandel - fällt leider aus!
Veranstaltung am 30. November muss wegen Erkrankung verschoben werden

Der organisierte Menschenhandel mit dem Ziel, Frauen und Mädchen in die Prostitution zu „verkaufen“, wuchs seit 2002 in Deutschland mit seinem liberalen Prostitutionsgesetz immens. Die Frauen und oft sehr jungen Mädchen werden mit großen Versprechungen von Schleusern oder auch den so genannten Loverboys nach Deutschland gelockt. In Deutschland angekommen, werden ihnen die Papiere abgenommen, und sie werden nicht selten wie Sklavinnen gehalten und müssen sich prostituieren. Sie erleben Gewalt und Missbrauch und können sich kaum dagegen wehren.

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Terre des Femmes: "Deutschland unterstützt sexuelle Ausbeutung von Frauen"
Insbesondere mehrheimische Frauen Opfer von Menschenhandel und landen in der Prostitution

Vor allem Frauen aus dem Ausland landen aufgrund finanzieller Not oft in der Prostitution in Deutschland. Mit ihnen werden hier Milliarden verdient. Die sexuelle Ausbeutung wird durch die Gesetzgebung in Deutschland gefördert. Deshalb fordert Terre des Femmes, auch in Deutschland das Sexkaufverbot durchzuführen. "Es geht darum, Nachfage und Ursachen von Prostitution zu bekämpfen und nicht, sie zu regulieren", so heißt es
in der Presseverlautbarung von Terre des Femmes.
(aus dem frauenpolitischen Dienst - fdp - vom 04.06.2018)

 

Das Milliardengeschäft mit der Prostitution auf zdf-info
Interessanter Beitrag spricht über Deutschland als Bordell Europas

Von Flatrate-, über Edel- bis hin zu sogenannten Gangbang-Bordellen, in denen eine Prosituierte mit mehreren Männern gleichzeitig Sex hat – nichts scheint unmöglich. Den Männern gefällt das, und zwar nicht nur den Deutschen.

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Mädchen in Indien als Sexsklavinnen verkauft
In Saudi-Arabien haben die reichen Scheichs damit kein Problem

In vielen Ländern der Welt haben Frauen und Mädchen keinen Wert. Das ist auch in Indien so, wie die Reportage im "Weltspiegel" im ARD am 12. November zeigt. Die Mütter verkaufen ihre Töchter in sehr jungen Jahren sogar ins Ausland.
Ihnen wird die Schuld auferlegt, weil sie so gierig auf das Geld seien. Keiner fragt jemals nach der Schuld der  Väter oder auch nach der der schwerreichen Männer (oft Scheichs) aus Saudi-Arabien, die die Mädchen auch gegen deren Willen heiraten. Nach kurzer Zeit lassen diese Männer sich scheiden und so entsteht die Möglichkeit, das Mädchen erneut zu verkaufen. Damit lässt sich gut Geld verdienen.

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Knesset spricht sich für Sexkauf in Israel aus
Überparteiliches Frauenbündnis kämpft für das Prostitutionsverbot

Menschenhandel und das Betreiben von Bordellen sind in Israel schon heute strafbar. Ganz neu: Alle 74 anwesenden Abgeordnete der Knesset entschieden sich für die Bestrafung des Sexkaufs.  Justizministerin Ayelet Shaked hatte ein
Gutachten zum Thema Prostitution in Auftrag gegeben. Das Ergebnis ist steht noch aus.

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