Gleichstellungsbeauftragte Landkreis Stade

Aktuelles

Frauenbündnis enttäuscht über Gerichtsentscheid gegen Parité
Großer Rückschritt mit Signalwirkung für die Gleichstellung der Geschlechter

Brandenburg und Thüringen verabschiedeten nacheinander ein Paritätsgesetz. Damit sollten nur solche Wahllisten der Parteien zu den Landtagswahlen zugelassen werden, auf denen Männer und Frauen abwechselnd zur Abstimmung stehen. Dafür hatten große Frauenbündnisse viele Jahre gekämpft, um mehr Frauen den Einstieg in die Politik zu ermöglichen. Denn: Die Zahl der gewählten Abgeordneten sinkt bundesweit unaufhaltsam. In Niedersachsen sind zum Beispiel nur noch 29,2 % Frauen im Landesparlament. Das ist nicht einmal ein Drittel. 2003 waren es noch 34,2 Prozent.

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Frauen-Union für Prostitutionsverbot
Besserer Schutz vor Gewalt von Frauen

Der Bundesvorstand der Frauen Union fordert, die Achtung der Menschenwürde und Selbstbestimmung von Frauen in den Mittelpunkt der Gesetzgebung zu rücken. Der Körper einer Frau ist keine Ware und Prostitution ist  für die Frauen-Union kein Beruf wie jeder andere. Prostituierte brauchen wirksamen Schutz, reale Austiegshilfen und konkrete Berufsalternativen!

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Lösung gesucht für gute Hebammenversorgung in Stade
Gleichstellungsbeauftragte: Alle an einen Tisch setzen und kreative Lösungen suchen

Die Situation ist ernst. Neun Hebammen haben das Elbe Klinikum Stade verlassen, weil sie sich nicht wertgeschätzt fühlen und weil sie unter den Bedingungen nicht mehr arbeiten wollen. Es verbleiben noch wenige stationär hauptamtlich beschäftigte Hebammen im Kreissaal des Elbe Klinikums in Stade, die im Schichtdienst arbeiten. Die Klinik will die Ausfälle durch Leiharbeits-Hebammen ersetzen.

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Persönliche Gespräche mit der Gleichstellungsbeauftragten in Corona-Zeiten
Vorherige Kontaktaufnahme und Terminabsprache erforderlich
Wenn Sie ein Gespräch mit der Gleichstellungsbeauftragten führen möchten, nehmen Sie bitte vorher telefonisch oder per Mail  Kontakt auf.

Die Kreisverwaltung ist zwar wieder geöffnet, aber man kann nicht ohne Vorabsprache und Terminvereinbarung Zutritt haben.  Deshalb bitten wir Sie, sich rechtzeitig vorher zu melden. Sie benötigen für den Einlass in die Kreisverwaltung einen Nasen- und Mundschutz, und Ihren gültigen Personalausweis. Der Abstand von 1,50 Metern sollte immer eingehalten werden, damit eine Ansteckung verhindert wird.

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16 Bundestagsabgeordnete fordern von Ministerpräsidenten, Bordelle geschlossen zu halten
Covid-19 ist gerade in den Bordellen Virusschleuder - und Forderung eines generellen Prostitutionsverbotes
16 Bundestagsabgeordnete aus Spd und CDU haben sich in einem gemeinsamen Brief am 15. Mai an alle Ministerpräsididenten gewandt mit der Forderung, dass sie bei den weiteren Lockerungen auf die Wiedereröffnung von Bordellen und anderen Prostitutionsstätten verzichten sollen.

 

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Brief von CAP International an UN-Generalsekretär - COVID-19-Nothilfeplan Insbesondere Prostitutierte brauchen Schutz - Brief im Wortlaut

Sehr geehrter Herr Generalsekretär,

im Namen der Unterzeichnenden – Überlebende der Sexindustrie, Hilfezentren für Betroffene und Frauen- und MenschenrechtsaktivistInnen mit dem gemeinsamen Ziel, dem Menschenhandel zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung sowie der Prostitution von Frauen und Mädchen in ihren jeweiligen Ländern und weltweit ein Ende zu setzen – haben wir die Ehre, Ihnen dieses Schreiben zu überbringen.

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Der tägliche Sexismus Frauen gegenüber
Erschütternder Beitrag von "Joko und Klaas" auf ProSieben

Wie sexuelle Belästigung geht? Mit welchen Hasskommentaren und mit welchen niederträchtigen Bildern von männlichen Genitalien Frauen gegen ihren Willen in den sozialen Medien belästigt werden und was das mit ihnen macht, hat der 15minütige Beitrag von Joko und Klaas auf ProSieben gezeigt. Dieser Beitrag wurde auf youtube gepostet und kann auch hier angesehen werden.
Keine Sorge, es wird kein Bild mit nackter Haut gezeigt, aber die entwürdigenden Kommentare von Männern Frauen gegenüber werden vorgetragen.Jeder Mann und jede Frau (nicht für unter 16-Jährige erlaubt!)

Dies ist also kein Beitrag, den sich Kinder oder Jugendliche unter 16 Jahren ansehen sollten!

Hier der Beitrag "Männerwelten"

 

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Landesfrauenrat Niedersachsen: Bedeutungslos oder systemrelevant?
Rahmenbedingungen für sogenannte „Frauenberufe“ verbessern

In dieser Krise der Corona-Pandemie zeigt sich deutlich, welche Tätigkeiten in unserem Lande „systemrelevant“ sind. Diese Tätigkeiten werden in erster Linie von Frauen aus-geübt und sind finanziell nicht so ausgestattet, wie es ihrer Bedeutung für die Gesell-schaft entspricht. Das betrifft den Einzelhandel mit Nahrungsmitteln, die Krankenhäuser, Kindergärten und viele mehr.

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30 Frauen schnuppern Bundespolitik in Berlin
AG der Gleichstellungsbeauftragten organisiert Besuch mit Mentor*innen und Mentees

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Internationaler Frauentag in Stade: Equal Pay – every day! 
Eigene Frauenwährung FEM gleicht an zwei Tagen den Minderverdienst von Frauen aus - Demo               

Samstag, 7. März 2020 | 11.00 Uhr

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Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag in Buxtehude
Mehrere spannende Veranstaltungen vom 6. - 13. März 2020 

Hier sehen Sie das ganze Programm

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Anlässlich des Valentinstages heute am 14. Februar 2020

Offener Brief von den Mitarbeiterinnen des Hilfetelefons:

 

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Auf dem Wege Politikerin zu werden
AG der Gleichstellungsbeauftragten mit Programm für 2020

Frauen für ein Mandat in der Politik zu begeistern, ist das Ziel des niedersächsischen Mentoring-Programms "Frau.Macht.Demokratie.". Und das ist auch das Ziel der Arbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Stade, denn Politik stellt die Weichen in allen Bereichen unserer Gesellschaft, und hieran sollen und müssen mehr Frauen beteiligt sein.

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Die Hebammenzentrale für den Landkreis Stade ist geboren
Seit Januar 2020 ist die Hebammenzentrale erreichbar

Das Frauennetzwerk im Landkreis Stade hat die Forderung des Hebammenverbandes im Landkreis Stade nach der Einrichtung einer Hebammenzentrale 2019 kräftig unterstützt. Mehrfach haben die Gleichstellungsbeauftragten das Thema Versorgung von Frauen vor und nach der Geburt im Landkreis Stade Thema in den Frauennetzwerksitzungen zum Thema gemacht. Denn wie auch in anderen Landkreisen in Niedersachsen wurde die Versorgung vor Ort als unzureichend angesehen.

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Sandra Norak über ihre Erfahrung in der Prostitution in Stade
Liberales Gesetz in Deutschland begünstigt Menschenhandel – Frau als Ware

Auf Einladung der Gleichstellungsbeauftragten Anne Behrends war Sandra Norak in Stade, um am Internationalen Tag gegen die Gewalt an Frauen in der gut gefüllten Seminarturnhalle über ihre Erfahrungen in der Prostitution zu berichten und die kriminelle Energie im System Prostitution zu entlarven.

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16 Tage im Kampf gegen Gewalt an Frauen
Fahne von Terre des Femmes am Kreishaus gehisst

Montag, der 25. November, ist international der Tag, an dem Frauen der Opfer von Gewalt gedenken und gegen diese sexistische Gewalt kämpfen. Weltweit werden von diesem Tag bis zum 10. Dezember Aktionen gestartet, um auf diese Gewalt aufmerksam zu machen und für mehr Schutz von Frauen zu demonstrieren.

In Frankreich sind  in diesem Jahr bis zum heutigen Tag (23.11.2019) 124 Frauen tödliches Opfer häuslicher Gewalt geworden, in Italien sind es 121 Frauen. In Deutschland wurden im Jahr 2017 147 Frauen von ihrem (Ex)Partner getötet. Im Landkreis Stade alleine sind in diesem Jahr drei Frauen von ihren Partnern getötet worden!

Die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Stade wird vom 25. November bis zum 10. Dezember die Fahne von Terre des Femmes hissen, die die Forderung nach gewaltfreiem Leben für Frauen" trägt. Sie startete gemeinsam mit dem Netzwerk häusliche Gewalt die diesjähre 16-Tage-Kampagne mit dem Titel "Sieh genau hin! Jede vierte Frauen erlebt mindestens einmal in ihrem Leben Gewalt in der Partnerschaft". Im gesamten Landkreis wird es im Laufe dieser 16 Tage Informationsstände und Veranstaltungen geben, die die Gewalt gegen Frauen thematisieren und auf die Hilfestrukturen im Landkreis Stade und auf das Hilfetelefon hinweisen.
Foto:@Behrends

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Loverboy-Opfer berichtet über Erfahrungen in der Prostitution
25.11.2019: Blick hinter die Kulissen des brutalen Geschäfts mit Mädchen

Sandra Norak wird am 25. November zu Gast sein auf einer Veranstaltung der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Stade. Die junge Frau war im Teenager-Alter an einen so genannten Loverboy geraten und in die Prostitution gedrängt worden. Eine gängige Masche, mit der es den mächtigen und gefährlichen Hintermännern in der Prostitution gelingt, junge Frauen bzw. Mädchen zu ködern.

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Die 16-Tage-Kampagne „Sieh genau hin“ mit dem Eiskratzer
Drei Opfer wurden bisher in 2019 Opfer von Partnerschaftsgewalt

Wie schon in den vergangen sieben Jahren hat sich das Netzwerk „Häusliche Gewalt“ im Landkreis Stade auch für die diesjährige 16-Tage-Kampagne eine besondere Idee einfallen lassen, um immer wieder auf das Thema häusliche Gewalt in der Öffentlichkeit aufmerksam zu machen und die Menschen zu sensibilisieren. Denn: jede Form der Gewalt in der Paarbeziehung ist strafbar und sollte deshalb angezeigt werden.

Wie gefährlich diese spezielle Form der Gewalt für Frauen immer wieder ist, belegen Zahlen: 2017 sind fast 150 Frauen in ganz Deutschland von ihren Partnern bzw. Ex-Partnern umgebracht worden. Bis zum 6. November 2019 waren es bereits weibliche 109 Opfer in Deutschland, hinzu kommen 15 Kinder und weitere 42 Frauen, die z.T. lebensgefährlich verletzt wurden. Alleine im Landkreis Stade sind in diesem Jahr bereits drei Frauen durch häusliche Gewalt getötet worden sind.

Das Besondere der Kampagne in diesem Jahr? Es konnten die großen Autohäuser im Landkreis Stade Wülpern, Spreckelsen, Reeder, Tesmer, Cordes, Wiebusch und Tobaben als Kooperationspartner gewonnen werden. Dort werden Plakate aufgehängt und Eiskratzer gemeinsam mit den Informationen über die Hilfssysteme im Landkreis verteilt. Die Eiskratzer stehen sinnbildlich für die gute Sicht auf die Dinge.

Auf dem Plakat, das als Logo für die diesjährige Aktion steht, sieht man eine weibliche Person im Rückspiegel eines Autos, die offensichtlich Gewalt erlebt hat. Die Idee mit dem Rückspiegel soll insbesondere das männliche Publikum ansprechen. Beim täglichen Blick in den Rückspiegel des Autos wird man erinnert an die heimtückische Form der Gewalt, die sich gegen Frauen richtet, die Kinder miterleben und prägt und die mitten in unserer Nachbarschaft stattfindet. Nicht Wegsehen, sondern Hinsehen ist hier in diesem Jahr das besondere Motto.

Die Kampagne findet statt zwischen dem 25. November (dem Internationalen Tag gegen die Gewalt an Frauen) und dem 10. Dezember (dem Internationalen Tag der Menschenrechte). Die Institutionen im Netzwerk „Häusliche Gewalt“ machen wie üblich mit, sie organisieren Infostände in den Städten und Gemeinden, in Beratungsstellen, auf den Märkten, auf Tankstellen und vor Geschäften, um die Eiskratzer und Flyer mit den Hilfs- und Beratungsangeboten im Landkreis Stade zu verteilen. Zwei Filme zu diesem Thema werden in Steinkirchen und in Himmelpforten gezeigt.

Seien Sie neugierig auf unser Programm:

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Frauennetzwerk macht sich stark für Akademisierung des Hebammenberufs

Das Frauennetzwerk im Landkreis Stade solidarisiert sich mit dem Niedersächsischen Hebammenverband und unterstützt die Forderung nach einem Gesetz zur Akademisierung des Hebammenberufs in der heute tagenden Bundesratssitzung. Darüber hinaus fordert das Frauennetzwerk Kooperationsvereinbarungen zwischen den Elbekliniken Stade und Buxtehude mit der Hochschule 21, damit die Studierenden des Hebammenwesens ausreichend Praxisplätze im Landkreis Stade finden. Die Mitglieder des Netzwerks haben sich in ihrer gestrigen Sitzung intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt, Referentinnen waren Veronika Bujny, 1. Vorsitzende des Hebammenverbands Niedersachsen und Prof. Dr. Lea Beckmann, Leiterin des Studiengangs Hebamme DUAL der Hochschule 21.

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Netzwerk häusliche Gewalt - Täterberatung auch im Landkreis
Forderung: Land Niedersachsen soll Mittel für Täterarbeit aufstocken

Die Mitglieder des Netzwerks häusliche Gewalt im Landkreis Stade machen sich für eine Täterberatungsstelle im Landkreis Stade stark. Deshalb hat Anne Behrends vom Netzwerk den Auftrag gekriegt, einen Brief mit der Forderung nach Aufstockung der Landesmittel für Täterarbeit an Sozialministerin Reimann zu schicken.

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Archiv Beiträge

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