Gleichstellungsbeauftragte Landkreis Stade

Anne Behrends

Tel.: +49 (0)4141 12 1005

Aktuelles

Neuregelung bei Hartz IV geplant - Nachteil für Alleinerziehende
Offener Brief der bag an Bundesministerin Nahles

Sehr geehrte Frau Bundesarbeitsministerin Nahles,
sehr geehrte Vertreterinnen und Vertreter der zuständigen Ausschüsse,
sehr geehrte Fraktionsmitglieder und Mitglieder der Bundesregierung,
am 30. Mai wird in den Ausschüssen eine Anhörung zu den geplanten Hartz IV Reformen (Entwurf eines Neunten Gesetzes zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch) stattfinden.

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Französiche Politikerinnen gegen Sexismus
Große Kampagne von politischen Verantwortungsträgerinnen

Sie waren Ministerinnen - und sie erlebten sexuelle Belästigung. 17 französische Politikerinnen prangern in einem Appell Sexismus am Arbeitsplatz an. Darunter: die heutige IWF-Chefin Christine Lagarde.

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Worte helfen Frauen – Übersetzungshilfen für geflüchtete Frauen
Dolmetscherleistungen machen Beratungen erst möglich

Ein Projekt des Niedersächsischen Sozialministeriums ermöglicht es Beratungsstellen, bei Beratungen für weibliche Flüchtlinge Honorare für Übersetzerinnen oder Übersetzer abzurechnen. Frauen sind auf der Flucht in besonderem Maße gefährdet, Gewalt zu erfahren oder sie waren in ihrem Heimatland oder sind hier in Deutschland möglicherweise sexuellen Übergriffen ausgesetzt.

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Stuttgart startet Kampagne gegen Menschenhandel und Armutsprostitution
Beispielhafte Initiative einer Kommune

Oberbürgermeister Fritz Kuhn hat am Montag, 25. April, die Freier-Kampagne der Landeshauptstadt "Stoppt Zwangs- und Armutsprostitution" vorgestellt. Sie ist Teil des referatsübergreifenden "Konzepts zur Verbesserung der Situation der Prostituierten in Stuttgart". Zugleich wurde eine begleitende Website Stuttgart sagt Stopp freigeschaltet.

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Ministerin Rundt: „Minijobs sind eine Sackgasse und führen zu Frauenarmut“  Landeskonferenz: Gleichstellungsbeauftragte und neuer Feminismus

Niedersachsens Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Cornelia Rundt, bekräftigte vor den rund 70 kommunalen Gleichstellungsbeauftragten auf ihrer Landeskonferenz in Peine das vorrangige Ziel, der Integration der geflüchteten Menschen und gleichzeitig den unbedingten Einsatz aller für den Erhalt der gleichstellungspolitischen und demokratischen Errungenschaften in Deutschland.

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Letzte Möglichkeit zu unterschreiben für Aktion von Terre des Femmes
Am 9. Mai Übergabe der Petiton "Frühehen stoppen - Bildung statt Heirat!"

Seit dem 11. Oktober 2015 sammelt Terre des Femmes (TdF) Unterschriften für das Ziel, das Mindestheiratsalter in Deutschland auf 18 Jahre festzulegen und keine Ausnahmen mehr zuzulassen. Denn auch in Deutschland werden Minderjährige zwangsverheiratet. Bisher gibt es eine überwältigende Unterstützung: Mit Stand vom 15. April wurden 81. 000 Unterschriften gesammelt.

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Zukunftstag für Mädchen und Jungen am 28. April
Ausprobieren und Experimentieren ist unbedingt erwünscht!

In Deutschland wird im Rahmen eines bundesweiten Aktionsprogramms seit 2001 jährlich der „Girls' Day" durchgeführt. In vielen Bundesländern wird dieser Tag als „Girls' Day" veranstaltet, um speziell Mädchen für technische und naturwissenschaftliche Berufe zu motivieren.

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Equal Pay Day: Frauen noch immer schlechter bezahlt als Männer!
Pressemeldung der Nds. Sozialministerin Cornelia Rundt vom 18. März

„Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, dieser Grundsatz wird bei der Bezahlung von Frauen weiterhin regelmäßig ignoriert“, kritisiert Niedersachsens Sozial- und Gleichstellungsministerin Cornelia Rundt anlässlich des Gender Pay Days.

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Netzwerk qualifizierter und interessierter Kandidatinnen für die Politik
Spannende Abschlussfeier von „Politik braucht Frauen! Frauen brauchen Politik!“ 

Im vergangenen Jahr hatten die Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Stade zur FrauenFilmNacht die Auftaktveranstaltung eingeläutet für „Politik braucht Frauen! Frauen brauchen Politik!“. In diesem Jahr stehen die Kommunalwahlen bevor.

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 Luz y Sombra gastierte mit Milonga Tango in Stade
Aufforderung zur Wachsamkeit der Gleichstellungsbeauftragten

Vor vollem Haus spielte das Trio Luz y Sombra Tango Nuevo vom Feinsten am Internationalen Frauentag in der Seminarturnhalle. Mit Geige, Klarinette und am Flügel faszinierten die drei jungen studierten Musikerinnen mit ihrem Milonga-Tango das Stader Publikum. Die Gäste ließen sich an dem Abend von dem Trio mit den Kompositionen des Argentiniers Astor Piazollas in ein argentinisches zwielichtiges Ambiente verführen.

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lag-Vorstand fordert Paradigmenwechsel im Sexualstrafrecht
Mehr rechtlicher Schutz für Opfer von sexualisierter Gewalt wichtig

Der Vorstand der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros Niedersachsen (lag) begrüßt das Vorhaben des Bundesjustizministeriums der Novellierung der § 177 und 179 StGB mit dem Ziel, die bisher vorhandenen Schutzlücken, die immer wieder verhindern, dass Täter sexualisierter Gewalt bestraft werden können, zu schließen.

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Lag fordert Freitheit, Gleichheit + Unversehrtheit zum Weltfrauentag
Gewalt gegen Frauen größtes Hemmnis für die Gleichstellung 


Seit 1911, also seit 105 Jahren, bietet der Internationale Frauentag am 8. März ein Forum für Frauen aus Politik und Gesellschaft, um die gleiche Verteilung von Arbeit und Geld zwischen Frauen und Männern zu thematisieren und für ein freies Leben ohne Gewalt einzutreten.

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Abschluss Brücke der Kulturen mit großem Zuspruch
Vernetzung, Austausch und Präsentationen in Horneburg 

In der vergangenen Woche trafen sich alle Flüchtlingsfrauen aus dem Projekt „Brücke der Kulturen“ und Projektunterstützerinnen, um das Projekt offiziell zu Ende zu bringen. Mehr als 60 Frauen füllten das Mehrgenerationenhaus mit ihrem Temperament und der guten Laune. Gemeinsam wurde gefrühstückt, es wurde gesungen, getanzt und fleißig diskutiert.

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Lag-Vorstand sieht Vertrag mit den muslimischen Verbänden kritisch
Gebetsraum in der Schule wichtig für die Integration?


Das Land Niedersachsen strebt die Unterzeichnung eines Staatsvertrags mit muslimischen Verbänden an. Inhaltlich geht es in der geplanten Vereinbarung um die Integration der Kinder an Schulen, um die Seelsorge im Justizvollzug, das Bestattungswesen, die Feiertagsregelung sowie die Teilnahme islamischer Religionsgemeinschaften an Gremien wie beispielsweise dem Landesjugendhilfeausschuss oder dem Landesschulbeirat.

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Abschlussfeier „Brücke der Kulturen – Mach mit!“ am 12. Februar
Präsentation der Ergebnisse - Tanzen – Modenschau -Fotokalender 

Das im Herbst gestartete Projekt „Brücke der Kulturen – Mach mit!“ lädt am Freitag, 12. Februar, von 10 bis 13 Uhr zu seiner Abschlussfeier ins Mehrgenerationenhaus in Horneburg, Lange Straße, ein.

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Frauenrechte sind Menschenrechte! Gewalt gegen Frauen
Im 3. Jahr: Veranstaltungsreihe der Gleichstellungsbeauftragten in Kooperation mit dem Netzwerk Häusliche Gewalt 

Das Netzwerk Häusliche Gewalt im Landkreis Stade ruft im dritten Jahr zur 16-Tage-Kampagne „Frauenrechte sind Menschenrechte!“ auf mit einer Veranstaltungsreihe, in der das Unrecht der vielfältigen Gewalt und deren Folgen beleuchtet werden. Neue und spannende Themen sind im Programm.

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Gute Resonanz auf „ Politik braucht Frauen!
Gleichstellungsbeauftragte in Talkrunden mit Politikerinnen 

Zur Auftaktveranstaltung der Veranstaltungsreihe „Politik braucht Frauen – Frauen brauchen Politik!“ am 23. September begrüßte Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt über 30 weibliche Interessierte im Stadthaus in Buxtehude und berichtete mit viel Humor von ihrem Weg in die Politik und in das Amt der Bürgermeisterin.

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Brücke der Kulturen - Mach' mit! Das Projekt hat begonnen
Mehr 40 Flüchtlingsfrauen haben gefeiert, getanzt und sich kennen gelernt 

Sichtlichen Spaß hatten die Gäste der Auftaktveranstaltung "Brücke der Kulturen" am Montag, 14. September, beim gemeinsamen Trommeln - da kam Freude auf. Mit Rasseln, Glöckchen und Hölzern und sogar mit der Baglama wurde ein gemeinsamer Rhythmus gefunden. Die Gäste tanzten und hatten Spaß am Miteinander. Dafür war zunächst nicht einmal eine gemeinsame Sprache nötig, die Flüchtingsfrauen verstanden sich. Anne Behrends und Susanne Graf-Geller stellten das Programm vor. Sonja Zincke, Bürgermeisterin von Steinkirchen freute sich offensichtlich über das Vorhaben und begrüßte die Frauen herzlich. Ab kommenden Freitag beginnen die Workshops. Einige sind bereits ausgebucht. So zum Beispiel der Nähkurs mit Kreske Stahl.

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Bundeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten in Rostock/Warnemünde
Forderung: freiwerdende Mittel aus dem Betreuungsgeld für den Kitaausbau einsetzen 

Die 23. Bundeskonferenz kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen mit dem Titel „Gleichstellungsarbeit 3.0“ hat vom 6. bis 8. September in Rostock-Warnemünde unter großer Beteiligung der Gleichstellungsbeauftragten mit spannenden politischen Themen und Ergebnissen stattgefunden.

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Schutz von Flüchtlingsfrauen vor sexueller Gewalt auch im Zielland
Der Brief der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises an die Bürgermeister_innen im Landkreis 
Sehr geehrte Bürgermeisterinnen und Bürgermeister unserer Kommunen,

ich schreibe Sie heute an, um Sie auf einen sehr aktuellen, wichtigen Aspekt in der gesamten Flüchtlingsthematik aufmerksam zu machen.
Es geht um die sexualisierte Gewalt als Menschenrechtsverletzung, die gerade Flüchtlingsfrauen oft erleben.
Über die Hälfe aller Flüchtlinge sind Frauen und ihre Kinder.
Insbesondere weibliche Flüchtlinge aus den Kriegsbieten unserer Erde, derzeit vor allem aus Syrien, haben sexuelle Gewalt auf der Flucht erlebt und erleben sie zum Teil auch noch in den bereits erreichten Zielländern.
Viele der Frauen werden Opfer von Massenvergewaltigungen, von Zwangsprostitution (wenn sie ihre Flucht sonst nicht bezahlen können, haben sie sich für diese "Dienstleistungen" zur Verfügung zu stellen), oder sie werden Opfer von Zwangsverheiratungen. Dies trifft insbesondere auf syrische Flüchtlingsfrauen und -mädchen zu, eine durchaus gängige "Methode" in Syrien (mit dem Namen Soutra) zu ihrem vermeintlichen Schutz.
In allen oben beschriebenen Fällen, in denen die Flüchtlingsfrauen und -mädchen sexuelle Gewalt erleben oder erlebt haben, gelten sie als entehrt und haben damitjeglichen Respekt und jegliches Ansehen in ihren Gesellschaften verloren. Damit sind diese Frauen und Mädchen doppelt bestraft und verurteilt.

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