Gleichstellungsbeauftragte Landkreis Stade

Anne Behrends

Tel.: +49 (0)4141 12 1005

Aktuelles

Loverboy-Opfer berichtet über Erfahrungen in der Prostitution
25.11.2019: Blick hinter die Kulissen des brutalen Geschäfts mit Mädchen

Sandra Norak wird am 25. November zu Gast sein auf einer Veranstaltung der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Stade. Die junge Frau war im Teenager-Alter an einen so genannten Loverboy geraten und in die Prostitution gedrängt worden. Eine gängige Masche, mit der es den mächtigen und gefährlichen Hintermännern in der Prostitution gelingt, junge Frauen bzw. Mädchen zu ködern.

Wie das bei Sandra Norak gelingen konnte, was sie in der Prostitution erlebt hat, warum sie mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit gegangen ist und was sie damit erreichen möchte, davon wird Sandra Norak, die heute Jura studiert, am 25. November in der Seminarturnhalle berichten. Es wird in der Veranstaltung auch um das System Prostitution gehen. Interessierte sind herzlich eingeladen, insbesondere auch Eltern von jungen Mädchen, ErzieherInnen, aber auch LehrerInnen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung am Montag, 25. November, um 18 Uhr ist kostenlos, um eine Anmeldung wird gebeten unter gleichstellungsbeauftragte@landkreis-stade.de.

Am Morgen danach (26.11.2019) wird Sandra Norak gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten in der Gesamtschule Stade vor 150 Schülerinnen und Schüler zu dem Thema sprechen. Dabei geht es um präventive Arbeit, die Mädchen und Jungen werden vorsichtig auf die Gefahren aufmerksam gemacht, die von diesen smarten Loverboys ausgehen.

             Anne Behrends engagiert sich seit vielen Jahren für ein Prostitutionsverbot nach schwedischem Modell,
             sie  arbeitet mit in den internationalen Netzwerken, die sich gegen das liberale Haltung zur Prostitution in 
             Deutschland  stark machen. Kritikpunkte sind die sexuelle Gewalt und die Entwürdigung, die Prostituierte
             erleben. Und: Die Prostitution in Deutschland nährt den Markt für den Frauen- und Mädchenhandel in
             Drittweltstaaten.

 Foto: @privat

 

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