Gleichstellungsbeauftragte Landkreis Stade

Aktuelles

Ich bin dann mal weg


.... ich bin dann mal weg...
Anne Behrends ist aus dem Amt ausgeschieden

Der Landkreis Stade hat eine neue Gleichstellungsbeauftragte: Elena Knoop tritt am 1. Februar 2021 ihren Dienst beim Landkreis an.
Fast 30 Jahre hatte Anne Behrends dieses Amt inne. Sie konnte sich leider wegen Corona nicht persönlich von allen UnterstützerInnen,
NetzwerkerInnen und KooperationspartnerInnen verabschieden. Grußkarten aus allen Netzwerken waren für sie eingetroffen und an ihrem
letzten Arbeitstag an mehreren Wäscheleinen im Büro aufgehängt worden.

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Sex aus Armut - Prostitution

Programmhinweis: "Sex aus Armut" am 4. Januar auf ARTE
Solwodi Aalen/Ostalb deckt Frauenhandel in Rumänien für Prostitutionsmarkt auf

Der Traum von einem guten Leben in Deutschland führt viele rumänische Frauen aus der Armut direkt in die Zwangsprostitution. Die kriminellen Schleuser bleiben meist unbehelligt. Denn in Deutschland gilt Prostitution als freiwillige Dienstleistung. Doch 90 Prozent der Frauen werden zum käuflichen Sex gezwungen.

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Jungfernhäutchen aus dem Sprachgebrauch verbannt

die skandinavischen Länder das Wort "Jungfernhäutchen" aus ihrem Sprachgebrauch und den Lexika verbannt haben? Ziel ist, dem patriarchalen Mythos entgegenzuwirken, dass Frauen beim ersten Geschlechtsverkehr bluten müssen, um ihre Jungfräulichkeit zu beweisen.. Dänemark verbot sogar die medizinische Rekonstruktion. Deutschland regt sich zu dem Thema nicht.
                                                              Mehr im Newsletter von gleichberechtiungung und Vernetzung e.V.

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Käßmann gegen Gewalt an Frauen

Käßmann: Keine Redetabus bei Gewalt gegen Frauen!
Gottesdienst in der St.-Wilhadi-Kirche im Rahmen der 16-Tage-Kampagne

Die evangelische Theologin und frühere Landesbischöfin Margot Käßmann hat am 1. Dezember im Rahmen eines Gottesdienstes in der St.-Wilhadi-Kirche in Stade eine Predigt gehalten, in der sie dazu aufrief, die Gewalt an Frauen immer wieder zu thematisieren und sie nicht einfach hinzunehmen. Gewalt sei in jeder Beziehung eine Straftat und gehöre geahndet.Gewalt gegen Frauen ist darüber hinaus auch eine Menschenrechtsverletzung. Frauen erleben Gewalt sogar in der engsten Familie, diese Gewalt kann auch tödliche Folgen für sie haben. Frauen werden geschlagen, gefoltert, in die Prostitution gezwungen und vergewaltigt, mahnte die Theologin

"Wir sprechen aus, was unter Druck verschwiegen, zum Geheimnis gemacht wird - das befreit", verdeutlichte die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD in Stade.

 

Käßmann weiter: Auch im Gottesdienst werde das Thema Gewalt gegen Frauen viel zu selten erwähnt: "Dabei wissen wir sehr wohl, dass Frauen auch in christlichen Familien, und auch im kirchlichen Kontext Gewalt erlebt haben - und erleben." "Frauen müssen sich nicht verhüllen, nicht verstecken, sie müssen schon gar nicht Gewalt vom Partner erdulden, sondern sie sind freie Geschöpfe Gottes." Damit rief sie die Gottesdienstbesucher*innen auf, Mut zu haben und Gewalt nicht zuzulassen.

Der Gottesdienst war von Pastorin Claudia Brandy vorbereitet und durchgeführt worden. Kirchenmusikdirektor Hauke Ramm war für die musikalische Gestaltung mit der Orgel verantwortlich, sechs Sänger*innen der Stadtkantorei erfüllten den Raum mit ihrem Gesang. Der Gottesdienst war ein Angebot der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde im Programm der „16-Tage-Kampagne gegen Gewalt an Frauen“, die das Netzwerk Häusliche Gewalt und die Gleichstellungsbeauftragte Anne Behrends zusammengestellt haben.

Fotos: @Anping Richter, Stader Tageblatt

 

Der Gottesdienst wurde LIVE gestreamt, Sie können sich ihn auch jetzt noch anschauen!

 

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16-Tage-KAMPAGNE im Landkreis Stade

16-Tage-Kampagne im Landkreis Stade setzt starkes Zeichen gegen Gewalt an Frauen
Hier aktualisiertes Programm wegen des Teil-Lockdowns

Das Netzwerk Häusliche Gewalt im Landkreis beteiligt sich auch 2020 an der weltweiten 16-Tage-Kampagne „Frauenrechte sind Menschenrechte!“ Kaum war das Programmheft in hoher Auflage frisch gedruckt auf dem Tisch der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Stade angekommen, gab es die Nachricht vom Teil-Lockdown für den Monat November.

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Gottesdienst mit Margot Käßmann


Gottesdienst mit Margot Käßmann in der Wilhadi Kirche findet statt
Mit Live-stream gleichzeitig im Internet zu sehen - alle Plätze belegt!

Der Gottesdienst der St.-Wilhadi-Kirchengemeinde Stade  mit der früheren Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann im Rahmen der 16-Tage-Kampagne „Gegen Gewalt an Frauen!“ wird am Dienstag, 1. Dezember, um 18 Uhr stattfinden. Der Gottesdienst wird unter Einhaltung aller Corona-Abstandsauflagen durchgeführt.

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Orange Days in Buxtehude

Orange Days in Buxtehude - Symbol für eine Welt ohne Gewalt
Soroptimist-Club Buxtehude und Gleichstellungsbeauftragte beleuchten das Rathaus der Hansestadt
Am Internationenalen Tag gegen Gewalt an Frauen, am 25. November, hat der Soroptimist-Club Buxtehude gemeinsam mit der Gleichsgtellungsbeauftragten der Hansestadt Buxtehude in den Abendstunden das Rathaus in Orange erleuchten lassen. Orange ist die Farbe, die die Vereinten Nationen als Symbol für eine gewaltfreie Welt für Frauen eingehführt haben.

 

 

 

 

 

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Frei leben ohne Gewalt - Fahne auf dem Kreishaus

"Frei leben ohne Gewalt" - Fahne vor dem Kreishaus
16-Tage-Kampagne "Frauenrechte sind Menschenrechte!" gestartet

Am 25. November, dem Tag, an dem international die Gewalt an Frauen geächtet wird, startet landkreisweit die 16-Tage-Kampagne gegen Gewalt an Frauen. So auch im Landkreis Stade. Die Gleichstellungsbeauftragten aller Kommunen im Landkreis hissen an diesem Tag die Fahne des Frauenrechtsverband Terre des Femmes unter dem Motto "Frei leben ohne Gewalt" auf allen Rathäusern. So hängt die Fahne ab heute bis zum 10. Dezember, dem Internationalen Gedenktag der Menschenrechte, auch vor dem Kreishaus in Stade.

 

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Orange the World


NEIN! Zu Gewalt gegen Frauen
"Orange the World" des Soroptimist-Club Stade und der Gleichstellungsbeauftragten der Hansestadt Stade

Unter dem Motto „Orange the World – Stand up for Women‟ startet am 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen, die weltweite Kampagne Orange Days – 16 Tage im Zeichen der nachhaltigen Verwirklichung der Grundrechte von Frauen. Der Soroptimist International (SI)-Club Stade und die Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Stade hatten zusammen mit dem Frauenhaus, der BISS-Beratungsstelle und der Präventionsbeauftragten der Stader Polizei seit Monaten vielfältige Aktionen vorbereitet. 

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10.000 Tüten zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen auf dem Stader Wochenmarkt


10.000 Tüten gegen Gewalt an Frauen auf Stader Wochenmarkt
Karina Holst und Kooperationspartnerinnen setzen starkes Signal gegen Gewalt an Frauen

Mit der Beteiligung an der landkreisweiten Aktion der 16-Tage-Kampagne „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ tragen erstmalig alle Händlerinnen und Händler des Stader Wochenmarktes dazu bei, Bürgerinnen und Bürger für das Problem der häuslichen Gewalt gegen Frauen zu sensibilisieren und zu mehr nachbarschaftlicher Aufmerksamkeit zu motivieren. Am 25. November, dem Internationalen Aktionstag gegen Gewalt an Frauen, bis zum 10.12.2020 erhalten alle Kundinnen und Kunden an allen Ständen ihre gekauften Waren in Tüten mit Hinweisen zu regionalen Hilfsangeboten für betroffene Frauen von Gewalt.

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Gewalt kommt nicht in die Tüte!

80.000 Tüten von Bäckereien gegen Gewalt an Frauen
Gewalt kommt nicht in die Tüte! Starke 16-Tage-Kampagne des Netzwerks Häusliche Gewalt trotzt Corona

Trotz des für November angesagten Teil-Lockdowns hat das Netzwerk Häusliche Gewalt eine Reihe von besonderen Veranstaltungen vom 25. November bis 10. Dezember auf die Beine gestellt, um der häuslichen Gewalt entgegenzuwirken. In diesem Jahr hat die 16-Tage-Kampagne das Motto „Gewalt kommt nicht in die Tüte!“, und selbst die Pandemie wird es nicht verhindern können, dass 80.000 Tüten der Bäckereien mit diesem Aufdruck in die privaten Haushalte gelangen.

 

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Kosten der häuslichen Gewalt

die häusliche Gewalt uns Deutsche gesamtgesellschaftlich fast 3,8 Milliarden € kostet? Eine Studie geht von direkten Kosten in Höhe von 1.043,8 Mio € und indirekten Kosten (Arbeitslosigkeit, Produktionsverluste, Traumafolgekosten u.a. bei Kindern) in Höhe von 2.756,5 Mio € aus - alleine für Deutschland jedes Jahr. Das sind insgesamt fast 3,8 Milliarden €. Eine Studie der Universität Oxford aus dem Jahr 2014 geht vom einem volkswirtschaftlichen Schaden von etwa 6,1 Billionen € weltweit aus.
                                                                            aus: Studie von Prof. Sylvia Sacco von der TU Cottbus

 

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Offener Brief an die hiesigen Bundes- und Landtagsabgeordneten am 12.11.2020


Offener Brief an die hiesigen Bundes- und Landtagsabgeordneten am 12.11.2020

„Lockdown-Light“ im November schiebt Bordellen Riegel vor
Gleichstellungsbeauftragte begrüßen das und fordern dauerhaftes Sexkaufverbot

Zum Schutz der Bevölkerung und der Prostituierten im Zuge des Teil-Lockdowns im November mussten auch Bordelle schließen, und die Ausübung der Prostitution wurde verboten. Die Arbeitsgemeinschaft (AG) der Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Stade begrüßt die Entscheidung, die das Land in seiner Verordnung vorgibt.

 

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Paritätsgesetz Brandenburg gekippt

das Verfassungsrichter auf Antrag der AFD das Brandenburger Paritätsgesetz gekippt haben? Dieses Gesetz sollte für mehr Geschlechtergerechtigkeit in Parlamenten sorgen, danach hatten Parteien Frauen und Männer zu gleichen Teilen auf ihren KandidatInnen-Listen aufzustellen. Auch in Thüringen war zuvor ebenfalls durch die AFD das Paritätsgesetz zu Fall gebracht worden.
                                                                                      Mehr dazu in SPIEGEL-online vom 23.10.2020

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Polen verschärft sein Abtreibungsgesetz

Polen sein Abtreibungsgesetz noch einmal verschärft hat? Auch bei Fehlbildungen des Fötus' haben Frauen in Polen kein Recht auf Abbruch der Schwangerschaft, so hat das Verfassungsgericht des Landes entschieden. Sie werden gezwungen sein, Abbrüche illegal durchzuführen bzw. dafür ins Ausland zu fahren, z.B. nach Deutschland.
                                                                     Mehr dazu in der Tagesschau vom 22.10.2020

 

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Finnland hat schon 1906 Frauenwahlrecht eingeführt

Finnland bereits 1906 das Frauenwahlrecht eingeführt hat? Es war das dritte Land weltweit, nach Australien und Neuseeland.
                                                                         Süddeutsche Zeitung, Ausgabe vom 17.10.2020

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Nachfolgerin als Gleichstellungsbeauftragte Elena Knoop

Foto Elena Knoop

Elena Knoop aus Buxtehude neue Gleichstellungsbeauftragte
Anne Behrends geht in den Ruhestand

Die 32jährige Elena Knoop aus Buxtehude wird ab dem 1. Februar 2021 ihren Dienst beim Landkreis Stade antreten. Die bisherige Gleichstellungsbeauftragte Anne Behrends tritt dann nach fast 29jähriger Tätigkeit für die Gleichstellung der Geschlechter und Frauenförderung für den Landkreis Stade in den Ruhestand. Elena Knoop wurde am 5. Oktober von den Mitgliedern des Kreistags offiziell bestellt.

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Bündnis für Prostitutionsverbot nach Nordischem Modell gegründet

Bündnis für Prostitutionsverbot nach Nordischem Modell gegründet
Tagung in Bonn großer Erfolg – Sexkäufer sollen bestraft werden"

"Die deutsche Prostitutionspolitik muss sich grundlegend wandeln, damit Mädchen und Frauen nicht länger als Ware verkauft werden und Ausbeutung und brutaler Gewalt ausgesetzt sind“, forderten 26 menschenrechtliche Verbände, Initiativen und aktive Menschen aus der Zivilbevölkerung und Betroffene (Ex-) prostituierte Frauen auf der Tagung „Bündnis Nordisches Modell“ in Bonn, um ihrer gemeinsamen politischen Forderung nach einem Sexkaufverbot nach Nordischem Modell mit der Freierbestrafung Gehör zu verleihen. Erstmalig wurde ein breites Bündnis gegründet, damit will man künftig strategischer und schlagkräftiger aufgestellt sein im politischen Kampf. Zum Bündnis gehören auch die großen Frauenrechtsverbände TERRE DES FEMMES, Solwodi und Sisters.

Die Tagungsmitglieder aus allen Teilen Deutschlands prangerten die brutale sexualisierte Gewalt an, der prostituierte Frauen ausgesetzt sind. Sie entlarvten die Prostitution als menschen- und frauenverachtendes System in den Händen von kriminellen Clans. Die Referentinnen und Referenten sprachen über die Anwerbung von Frauen aus insbesondere südosteuropäischen Staaten, die zwar „freiwillig“ nach Deutschland kämen, um der Armut und Perspektivlosigkeit in ihren Ländern zu entkommen. Jedoch könne freiwilliger Prostitution könne keine Rede sein.

Starkes Argument der Anwesenden gegen das deutsche freiheitliche System der Prostitution war auch die zunehmende Gefahr der Unterhöhlung des deutschen Rechtsstaats durch mafiöse Clans, die mit Frauen als Ware wesent

lich mehr Geld verdienen als man es jemals mit Drogen oder Waffen könnte. Hinzu kommt, dass Frauen über viele Jahre auszubeuten sind und dass die Menschenhändler in den kriminellen Strukturen noch nicht einmal große Strafen befürchten müssten, denn die jungen Frauen kämen ja „freiwillig“ mit.

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Gewalt an Frauen

im Jahr 2019 in Deutschland 125 Frauen ermordet, 120 totgeschlagen, 7.281 vergewaltigt wurden? Femizid muss ein eigener Straftatgbestand werden!
                                             Mehr dazu im zwd POLITIKMAGAZIN; Ausgabe 380, August 2020

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Abtreibungsgegner erhalten Absage

der Medizinerin K. Hänel aus Gießen, die Schwangerschaftsabbrüche durchführt, durch das Hamburger Landgericht Recht ausgesprochen wurde? Sie hatte den radikalen Abtreibungsgegner K.-G. Annen verklagt, der sie auf seiner Internetseite "Babycaust" als "KZ-Ärtzin" und als "entartet" beschimpft hat. Ein großer Sieg für die Gleichberechtigung und Selbstbestimmung der Frauen!
                                                                                                   Lesen Sie mehr dazu

 

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