Gleichstellungsbeauftragte Landkreis Stade

Anne Behrends

Tel.: +49 (0)4141 12 1005

Aktuelles


Loverboy-Opfer berichtet über Erfahrungen in der Prostitution
25.11.2019: Blick hinter die Kulissen des brutalen Geschäfts mit Mädchen

Sandra Norak wird am 25. November zu Gast sein auf einer Veranstaltung der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Stade. Die junge Frau war im Teenager-Alter an einen so genannten Loverboy geraten und in die Prostitution gedrängt worden. Eine gängige Masche, mit der es den mächtigen und gefährlichen Hintermännern in der Prostitution gelingt, junge Frauen bzw. Mädchen zu ködern.

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Die 16-Tage-Kampagne „Sieh genau hin“ mit dem Eiskratzer
Drei Opfer wurden bisher in 2019 Opfer von Partnerschaftsgewalt

Wie schon in den vergangen sieben Jahren hat sich das Netzwerk „Häusliche Gewalt“ im Landkreis Stade auch für die diesjährige 16-Tage-Kampagne eine besondere Idee einfallen lassen, um immer wieder auf das Thema häusliche Gewalt in der Öffentlichkeit aufmerksam zu machen und die Menschen zu sensibilisieren. Denn: jede Form der Gewalt in der Paarbeziehung ist strafbar und sollte deshalb angezeigt werden.

Wie gefährlich diese spezielle Form der Gewalt für Frauen immer wieder ist, belegen Zahlen: 2017 sind fast 150 Frauen in ganz Deutschland von ihren Partnern bzw. Ex-Partnern umgebracht worden. Bis zum 6. November 2019 waren es bereits weibliche 109 Opfer in Deutschland, hinzu kommen 15 Kinder und weitere 42 Frauen, die z.T. lebensgefährlich verletzt wurden. Alleine im Landkreis Stade sind in diesem Jahr bereits drei Frauen durch häusliche Gewalt getötet worden sind.

Das Besondere der Kampagne in diesem Jahr? Es konnten die großen Autohäuser im Landkreis Stade Wülpern, Spreckelsen, Reeder, Tesmer, Cordes, Wiebusch und Tobaben als Kooperationspartner gewonnen werden. Dort werden Plakate aufgehängt und Eiskratzer gemeinsam mit den Informationen über die Hilfssysteme im Landkreis verteilt. Die Eiskratzer stehen sinnbildlich für die gute Sicht auf die Dinge.

Auf dem Plakat, das als Logo für die diesjährige Aktion steht, sieht man eine weibliche Person im Rückspiegel eines Autos, die offensichtlich Gewalt erlebt hat. Die Idee mit dem Rückspiegel soll insbesondere das männliche Publikum ansprechen. Beim täglichen Blick in den Rückspiegel des Autos wird man erinnert an die heimtückische Form der Gewalt, die sich gegen Frauen richtet, die Kinder miterleben und prägt und die mitten in unserer Nachbarschaft stattfindet. Nicht Wegsehen, sondern Hinsehen ist hier in diesem Jahr das besondere Motto.

Die Kampagne findet statt zwischen dem 25. November (dem Internationalen Tag gegen die Gewalt an Frauen) und dem 10. Dezember (dem Internationalen Tag der Menschenrechte). Die Institutionen im Netzwerk „Häusliche Gewalt“ machen wie üblich mit, sie organisieren Infostände in den Städten und Gemeinden, in Beratungsstellen, auf den Märkten, auf Tankstellen und vor Geschäften, um die Eiskratzer und Flyer mit den Hilfs- und Beratungsangeboten im Landkreis Stade zu verteilen. Zwei Filme zu diesem Thema werden in Steinkirchen und in Himmelpforten gezeigt.

Seien Sie neugierig auf unser Programm:

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Frauennetzwerk macht sich stark für Akademisierung des Hebammenberufs

Das Frauennetzwerk im Landkreis Stade solidarisiert sich mit dem Niedersächsischen Hebammenverband und unterstützt die Forderung nach einem Gesetz zur Akademisierung des Hebammenberufs in der heute tagenden Bundesratssitzung. Darüber hinaus fordert das Frauennetzwerk Kooperationsvereinbarungen zwischen den Elbekliniken Stade und Buxtehude mit der Hochschule 21, damit die Studierenden des Hebammenwesens ausreichend Praxisplätze im Landkreis Stade finden. Die Mitglieder des Netzwerks haben sich in ihrer gestrigen Sitzung intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt, Referentinnen waren Veronika Bujny, 1. Vorsitzende des Hebammenverbands Niedersachsen und Prof. Dr. Lea Beckmann, Leiterin des Studiengangs Hebamme DUAL der Hochschule 21.

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Netzwerk häusliche Gewalt - Täterberatung auch im Landkreis
Forderung: Land Niedersachsen soll Mittel für Täterarbeit aufstocken

Die Mitglieder des Netzwerks häusliche Gewalt im Landkreis Stade machen sich für eine Täterberatungsstelle im Landkreis Stade stark. Deshalb hat Anne Behrends vom Netzwerk den Auftrag gekriegt, einen Brief mit der Forderung nach Aufstockung der Landesmittel für Täterarbeit an Sozialministerin Reimann zu schicken.

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„Mentoring – wie geht das?“
Einführung in das kommunalpolitische Mentoring

Mentoring – wie geht das?“ war Titel und Thema der Einführungsveranstaltung im Rahmen des Mentoring-Programms „Frau.Macht.Demokratie.“ am 7. September. Ein großer Teil der Mentees und Mentorinnen aus dem Landkreis Stade hatten sich zur gemeinsamen Bahnfahrt zum Veranstaltungsort Lüneburg verabredet.

Einige der Mentoring-Tandems haben sich erst auf dieser Fahrt kennengelernt und ausgetauscht. Es war eine kurzweilige Veranstaltung unter der kompetenten und humorigen Moderation von Sabine Schicke, Journalistin, Dozentin und Beraterin u.a. in Führungsstrategien für Frauen, Karriereplanung, Kommunikations-themen sowie für gesellschaftliche Veränderungsprozesse.

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Zum Auftakt der landesweiten Mentoring-Programms "Frau.Macht.Demokratie." 

hatte die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Stade am Freitag, 30. August, einen Bus für die gemeinsame Fahrt nach Hannover gechartert. 27 Teilnehmerinnen waren dabei und erlebten in dem prall gefüllten Veranstaltungsraum im Hause der Region eine unvergessliche Aufbruchstimmung.

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Treffen der Mentees zum Kennenlernen und Vernetzen
Spannender Abend - Erwartungen und Wünsche

Am 19. August waren fast alle 19 Mentees im landesweiten Programm „FRAU.MACHT.DEMOKRATIE.“ auf Einladung der AG der Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Stade ins Mehrgenerationenhaus Horneburg gekommen, um sich erstmalig kennenzulernen und über ihre Erwartungen an das Programm auszutauschen.

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Betrug an  Mädchen mit Loverboy-Masche 
Prozess in Wuppertal hat begonnen

Zwei Männer und ein Jugendlicher haben junge Mädchen in Wuppertal brutal in die Prostution gezwungen. Mit der so genannten Loverboy-Masche haben die jungen Männer Mädchen die große Liebe vorgegaukelt, in dem sie ihnen alles das versprachen, was junge unerfahrene Mädchen sich wünschen.

Mit dieser perfiden Taktik gelang es den jungen Männern, die Mädchen emotional von ihnen abhängig zu machen. Alle Mädchen fanden sich irgendwann eingekerkert in Wohnungen wieder, sie mussten Sexkäufer bedienen und das Geld ihren Peinigern abliefern. Die Mädchen, das jüngste war übrigens 14, mussten auf diese Weise der Prostitution nachgehen.
Den drei Männern wird Zuhälterei, gewerbsmäßige Zwangsprostitution, gefährliche Körperverletzung und schwerer Raub in mehreren Fällen vorgeworfen. Den beiden erwachsenen Tätern drohen Haftstrafen von bis zu zehn Jahren. Für den jüngere Täter gilt das Jugendstrafrecht.

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Mahnwache für das 3. Opfer von häuslicher Gewalt im LK Stade in diesem Jahr
Die AG der Gleichstellungsbeauftragten hatte die Mahnwache am 11. Juli in Großenwörden organisiert

Die Arbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Stade ruft zu einer Mahnwache und Gedenkminute für die kürzlich ermordete Frau aus Großenwörden auf. Sie ist das dritte Opfer häuslicher Gewalt mit tödlichem Ausgang im Landkreis Stade bereits in diesem Jahr. Erst Ende Mai war eine junge Frau aus Wischhafen von ihrem Partner umgebracht worden.

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Forderung: „Humane Seenotrettung nicht aufgeben!“
Demo zur Unterstützung der Kapitänin Carola Rackete in Italien

Carola Rackete, die junge Kapitänin der „Sea Watch 3“ ist inzwischen wieder auf freiem Fuß. Viele Menschen haben sich für sie eingesetzt. Aber mit ihrer Freilassung ist das Problem der Seenotrettung im Mittelmeer noch längst nicht gelöst, schon gar nicht die Situation der Flüchtlinge geklärt.

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Zwanzig Mentees und Mentor'innen landkreisweit beworben
FRAU.MACHT.DEMOKRATIE. in den letzten Zügen der Vorbereitung

Seit April gingen Bewerbungen von Frauen, die in die Politik einsteigen wollen, bei der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Stade, Anne Behrends, ein. Sie hatte im März gemeinsam mit ihren Kolleginnen der Arbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten zu dem landesweiten Programm „FRAU.MACHT.DEMOKRATIE.“ aufgerufen.

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Wer macht noch mit? Zeichen setzten gegen Gewalt an Frauen!
 Gleichstellungsbeauftragte und Frauenwerk rufen auf zum Tragen des T-Shirts immer donnerstags

Eine von drei Frauen erlebt körperliche oder sexualisierte Gewalt, meistens durch den Partner. Weltweit erleben mehr als acht von zehn Mädchen vor ihrem 17. Geburtstag Belästigung auf der Straße. 70 Prozent der Opfer von Menschenhandel sind Frauen und Mädchen. Jedes vierte Kind unter fünf Jahren lebt in einem Haushalt, in dem es Gewalt durch Angehörige ausgesetzt ist. In jedem Land, in jeder Gemeinschaft finden Vergewaltigung, Missbrauch und Gewalt statt.

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Mahnwache in Hamelwörden für ermordete Frau

Die Arbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Stade und Susanne Decker-Michalik vom Frauenwerk der ev.-luth. Kirche rufen gemeinsam zu einer Mahnwache und Gedenkminute für die am vergangenen Freitag ermorderte Frau, die Opfer häuslicher Gewalt wurde, auf.

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FRAU.MACHT.DEMOKRATIE - weiterhin Interessierte gesucht!
Ziel ist die der gleiche Anteil von Frauen und Männern in der Kommunalpolitik

Das große landesweite Vorhaben FRAU.MACHT.DEMOKRATIE. zur Gewinnung von Frauen für die Kommunalpolitik startet in die heiße Phase. Die Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Stade unterstützen das Programm vor Ort, und sie haben viel Werbung gemacht und interessierte Frauen und auch erfahrene PolitikerInnen angesprochen. Offiziell ist die Bewerbungsfrist bereits abgelaufen, aber aufgrund der durch die Osterferien sehr kurzen Frist können Interessierte Frauen sich auch jetzt noch anmelden. Ebenso können sich erfahrene Kommunalpolitiker und –politikerinnen als MentorInnen bewerben.

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Lesung mit Bärbel Lücke: „Das vorläufige Ende der Reise"
Langjährige Expertin von "Literatur im Schloss" liest am 23. Mai 

Die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises, Anne Behrends, lädt am 23. Mai ein zu einer Lesung mit Bärbel Lücke. Bärbel Lücke ist vielen bekannt als jahrelange Literaturexpertin der Reihe „Literatur im Schloss“. Die promovierte Literaturwissenschaftlerin hat sie erstmalig eine Erzählung verfasst. Sie trägt den Titel „Das vorläufige Ende der Reise“.

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Ausstellung der Fotokampagne „Foto im Fenster“ in Schaufenstern
Kleine und Große Schmiedestraße in Stade mit Standpunkten gegen Gewalt an Frauen

Die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Stade, Anne Behrends, und die Fotografin Astrid Doerenbruch aus Buxtehude haben 2018 zu einer Foto-Kampagne aufgerufen zum Thema: „Frau & Mann in Balance – Keine Gewalt gegen Frauen!“ Diese Ausstellung wurde bereits 2018 im Stader Kreishaus gezeigt und auch im Rathaus in Himmelpforten. Nun haben sich die beiden Initiatorinnen damit ein neues Projekt ausgedacht mit dem Titel „Foto im Fenster“. Seit Dienstag, 14. Mai, hängen alle 34 Fotos nun in den Schaufenstern der Geschäfte in der Großen und Kleinen Schmiedestraße in Stade.

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 Der 3. Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung fand große Resonanz in Mainz
Prostitution ist immer Gewalt an Frauen - Aktivistinnen fordern weltweites Prostitutionsverbot

Mehr als 350 Teilnehmer*innen und 40 Referent*innen aus 30 Ländern lockte der 3. Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung an Frauen und Mädchen nach Mainz. Gemeinsames Ziel: Das Leid der Frauen in der Prostitution sichtbar zu machen und eine Änderung der Gesetzgebung in Deutschland auf den Weg zu bringen hin zu einem Sexkaufverbot.

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Besuchen Sie uns am Stand des Netzwerks Häusliche Gewalt im Landkreis Stade!
Sie treffen uns auf der Messe LebensWelten in Stade am 30. und 31. März

Alle Informationen über die häusliche Gewalt und über das Netzwerk Häusliche Gewalt finden Sie an unserem Stand im Zelt "Gesundheitwelten". Einzelne Mitglieder des Netzwerks warten an diesem Stand auf Sie, um sie zu informieren oder auch auf Wunsch zu beraten. Die Messe LebensWelten ist am kommenden Sonnabend von 11 bis 18 und am Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
IDie folgenden Einrichtungen und Verbände werden für das Netzwerk vor Ort am Stand sein: Neben Mitarbeiterinnen der BISS-Beratungsstelle Stade sind es Vertreterinnen der AWO-Migrations- und Integrationsberatungsstelle, des Opferhilfebüros, der Polizei, der Katholischen Ehe-, Familien-u. Lebensberatungsstelle Stade, Mitglieder der Terre des Femmes-Städtegruppe Stade sowie die Gleichstellungsbeauftragte von Nordkehdingen und die des Landkreises Stade.

 

Zwangsprostitution und prekäre Lebenslagen
Solwodi berichtet über Arbeit der Beratungsstelle

Zwei Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle Solwodi in Osnabrück waren am 22. März auf Einladung der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Stade zu Gast im Kreishaus in Stade. Diese Beratungsstelle berät, betreut und begleitet Prostituierte in kritischen Situationen, sie bietet Sprachkurse für die Frauen an, die kein Deutsch sprechen, und sie hilft Prostituierten vor allem beim Ausstieg aus der Prostitution.

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Gleichstellungsbeauftragte engagieren sich für mehr Frauen in der Kommunalpolitik
Mentoring-Programm FRAU.MACHT.DEMOKRATIE soll Frauen Einstieg erleichtern. Interessierte Mentor*innen und Mentees gesucht!

Die Arbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Stade wird in diesem und im nächsten Jahr daran arbeiten, Frauen den Weg in die Kommunalpolitik zu erleichtern.

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