Gleichstellungsbeauftragte Landkreis Stade

Anne Behrends

Tel.: +49 (0)4141 12 1005

Aktuelles

Programmhinweis: "Sex aus Armut" am 4. Januar auf ARTE
Solwodi Aalen/Ostalb deckt Frauenhandel in Rumänien für Prostitutionsmarkt auf

Der Traum von einem guten Leben in Deutschland führt viele rumänische Frauen aus der Armut direkt in die Zwangsprostitution. Die kriminellen Schleuser bleiben meist unbehelligt. Denn in Deutschland gilt Prostitution als freiwillige Dienstleistung. Doch 90 Prozent der Frauen werden zum käuflichen Sex gezwungen.

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Käßmann: Keine Redetabus bei Gewalt gegen Frauen!
Gottesdienst in der St.-Wilhadi-Kirche im Rahmen der 16-Tage-Kampagne

Die evangelische Theologin und frühere Landesbischöfin Margot Käßmann hat am 1. Dezember im Rahmen eines Gottesdienstes in der St.-Wilhadi-Kirche in Stade eine Predigt gehalten, in der sie dazu aufrief, die Gewalt an Frauen immer wieder zu thematisieren und sie nicht einfach hinzunehmen. Gewalt sei in jeder Beziehung eine Straftat und gehöre geahndet.Gewalt gegen Frauen ist darüber hinaus auch eine Menschenrechtsverletzung. Frauen erleben Gewalt sogar in der engsten Familie, diese Gewalt kann auch tödliche Folgen für sie haben. Frauen werden geschlagen, gefoltert, in die Prostitution gezwungen und vergewaltigt, mahnte die Theologin

"Wir sprechen aus, was unter Druck verschwiegen, zum Geheimnis gemacht wird - das befreit", verdeutlichte die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD in Stade.

 

Käßmann weiter: Auch im Gottesdienst werde das Thema Gewalt gegen Frauen viel zu selten erwähnt: "Dabei wissen wir sehr wohl, dass Frauen auch in christlichen Familien, und auch im kirchlichen Kontext Gewalt erlebt haben - und erleben." "Frauen müssen sich nicht verhüllen, nicht verstecken, sie müssen schon gar nicht Gewalt vom Partner erdulden, sondern sie sind freie Geschöpfe Gottes." Damit rief sie die Gottesdienstbesucher*innen auf, Mut zu haben und Gewalt nicht zuzulassen.

Der Gottesdienst war von Pastorin Claudia Brandy vorbereitet und durchgeführt worden. Kirchenmusikdirektor Hauke Ramm war für die musikalische Gestaltung mit der Orgel verantwortlich, sechs Sänger*innen der Stadtkantorei erfüllten den Raum mit ihrem Gesang. Der Gottesdienst war ein Angebot der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde im Programm der „16-Tage-Kampagne gegen Gewalt an Frauen“, die das Netzwerk Häusliche Gewalt und die Gleichstellungsbeauftragte Anne Behrends zusammengestellt haben.

Fotos: @Anping Richter, Stader Tageblatt

 

Der Gottesdienst wurde LIVE gestreamt, Sie können sich ihn auch jetzt noch anschauen!

 

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16-Tage-Kampagne im Landkreis Stade setzt starkes Zeichen gegen Gewalt an Frauen
Hier aktualisiertes Programm wegen des Teil-Lockdowns

Das Netzwerk Häusliche Gewalt im Landkreis beteiligt sich auch 2020 an der weltweiten 16-Tage-Kampagne „Frauenrechte sind Menschenrechte!“ Kaum war das Programmheft in hoher Auflage frisch gedruckt auf dem Tisch der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Stade angekommen, gab es die Nachricht vom Teil-Lockdown für den Monat November.

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Gottesdienst mit Margot Käßmann in der Wilhadi Kirche findet statt
Mit Live-stream gleichzeitig im Internet zu sehen - alle Plätze belegt!

Der Gottesdienst der St.-Wilhadi-Kirchengemeinde Stade  mit der früheren Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann im Rahmen der 16-Tage-Kampagne „Gegen Gewalt an Frauen!“ wird am Dienstag, 1. Dezember, um 18 Uhr stattfinden. Der Gottesdienst wird unter Einhaltung aller Corona-Abstandsauflagen durchgeführt.

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Orange Days in Buxtehude - Symbol für eine Welt ohne Gewalt
Soroptimist-Club Buxtehude und Gleichstellungsbeauftragte beleuchten das Rathaus der Hansestadt
Am Internationenalen Tag gegen Gewalt an Frauen, am 25. November, hat der Soroptimist-Club Buxtehude gemeinsam mit der Gleichsgtellungsbeauftragten der Hansestadt Buxtehude in den Abendstunden das Rathaus in Orange erleuchten lassen. Orange ist die Farbe, die die Vereinten Nationen als Symbol für eine gewaltfreie Welt für Frauen eingehführt haben.

 

 

 

 

 

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"Frei leben ohne Gewalt" - Fahne vor dem Kreishaus
16-Tage-Kampagne "Frauenrechte sind Menschenrechte!" gestartet

Am 25. November, dem Tag, an dem international die Gewalt an Frauen geächtet wird, startet landkreisweit die 16-Tage-Kampagne gegen Gewalt an Frauen. So auch im Landkreis Stade. Die Gleichstellungsbeauftragten aller Kommunen im Landkreis hissen an diesem Tag die Fahne des Frauenrechtsverband Terre des Femmes unter dem Motto "Frei leben ohne Gewalt" auf allen Rathäusern. So hängt die Fahne ab heute bis zum 10. Dezember, dem Internationalen Gedenktag der Menschenrechte, auch vor dem Kreishaus in Stade.

 

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NEIN! Zu Gewalt gegen Frauen
"Orange the World" des Soroptimist-Club Stade und der Gleichstellungsbeauftragten der Hansestadt Stade

Unter dem Motto „Orange the World – Stand up for Women‟ startet am 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen, die weltweite Kampagne Orange Days – 16 Tage im Zeichen der nachhaltigen Verwirklichung der Grundrechte von Frauen. Der Soroptimist International (SI)-Club Stade und die Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Stade hatten zusammen mit dem Frauenhaus, der BISS-Beratungsstelle und der Präventionsbeauftragten der Stader Polizei seit Monaten vielfältige Aktionen vorbereitet. 

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10.000 Tüten gegen Gewalt an Frauen auf Stader Wochenmarkt
Karina Holst und Kooperationspartnerinnen setzen starkes Signal gegen Gewalt an Frauen

Mit der Beteiligung an der landkreisweiten Aktion der 16-Tage-Kampagne „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ tragen erstmalig alle Händlerinnen und Händler des Stader Wochenmarktes dazu bei, Bürgerinnen und Bürger für das Problem der häuslichen Gewalt gegen Frauen zu sensibilisieren und zu mehr nachbarschaftlicher Aufmerksamkeit zu motivieren. Am 25. November, dem Internationalen Aktionstag gegen Gewalt an Frauen, bis zum 10.12.2020 erhalten alle Kundinnen und Kunden an allen Ständen ihre gekauften Waren in Tüten mit Hinweisen zu regionalen Hilfsangeboten für betroffene Frauen von Gewalt.

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80.000 Tüten von Bäckereien gegen Gewalt an Frauen
Gewalt kommt nicht in die Tüte! Starke 16-Tage-Kampagne des Netzwerks Häusliche Gewalt trotzt Corona

Trotz des für November angesagten Teil-Lockdowns hat das Netzwerk Häusliche Gewalt eine Reihe von besonderen Veranstaltungen vom 25. November bis 10. Dezember auf die Beine gestellt, um der häuslichen Gewalt entgegenzuwirken. In diesem Jahr hat die 16-Tage-Kampagne das Motto „Gewalt kommt nicht in die Tüte!“, und selbst die Pandemie wird es nicht verhindern können, dass 80.000 Tüten der Bäckereien mit diesem Aufdruck in die privaten Haushalte gelangen.

 

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Offener Brief an die hiesigen Bundes- und Landtagsabgeordneten am 12.11.2020

„Lockdown-Light“ im November schiebt Bordellen Riegel vor
Gleichstellungsbeauftragte begrüßen das und fordern dauerhaftes Sexkaufverbot

Zum Schutz der Bevölkerung und der Prostituierten im Zuge des Teil-Lockdowns im November mussten auch Bordelle schließen, und die Ausübung der Prostitution wurde verboten. Die Arbeitsgemeinschaft (AG) der Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Stade begrüßt die Entscheidung, die das Land in seiner Verordnung vorgibt.

 

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Foto Elena Knoop

Elena Knoop aus Buxtehude neue Gleichstellungsbeauftragte
Anne Behrends geht in den Ruhestand

Die 32jährige Elena Knoop aus Buxtehude wird ab dem 1. Februar 2021 ihren Dienst beim Landkreis Stade antreten. Die bisherige Gleichstellungsbeauftragte Anne Behrends tritt dann nach fast 29jähriger Tätigkeit für die Gleichstellung der Geschlechter und Frauenförderung für den Landkreis Stade in den Ruhestand. Elena Knoop wurde am 5. Oktober von den Mitgliedern des Kreistags offiziell bestellt.

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Bündnis für Prostitutionsverbot nach Nordischem Modell gegründet
Tagung in Bonn großer Erfolg – Sexkäufer sollen bestraft werden"

"Die deutsche Prostitutionspolitik muss sich grundlegend wandeln, damit Mädchen und Frauen nicht länger als Ware verkauft werden und Ausbeutung und brutaler Gewalt ausgesetzt sind“, forderten 26 menschenrechtliche Verbände, Initiativen und aktive Menschen aus der Zivilbevölkerung und Betroffene (Ex-) prostituierte Frauen auf der Tagung „Bündnis Nordisches Modell“ in Bonn, um ihrer gemeinsamen politischen Forderung nach einem Sexkaufverbot nach Nordischem Modell mit der Freierbestrafung Gehör zu verleihen. Erstmalig wurde ein breites Bündnis gegründet, damit will man künftig strategischer und schlagkräftiger aufgestellt sein im politischen Kampf. Zum Bündnis gehören auch die großen Frauenrechtsverbände TERRE DES FEMMES, Solwodi und Sisters.

Die Tagungsmitglieder aus allen Teilen Deutschlands prangerten die brutale sexualisierte Gewalt an, der prostituierte Frauen ausgesetzt sind. Sie entlarvten die Prostitution als menschen- und frauenverachtendes System in den Händen von kriminellen Clans. Die Referentinnen und Referenten sprachen über die Anwerbung von Frauen aus insbesondere südosteuropäischen Staaten, die zwar „freiwillig“ nach Deutschland kämen, um der Armut und Perspektivlosigkeit in ihren Ländern zu entkommen. Jedoch könne freiwilliger Prostitution könne keine Rede sein.

Starkes Argument der Anwesenden gegen das deutsche freiheitliche System der Prostitution war auch die zunehmende Gefahr der Unterhöhlung des deutschen Rechtsstaats durch mafiöse Clans, die mit Frauen als Ware wesent

lich mehr Geld verdienen als man es jemals mit Drogen oder Waffen könnte. Hinzu kommt, dass Frauen über viele Jahre auszubeuten sind und dass die Menschenhändler in den kriminellen Strukturen noch nicht einmal große Strafen befürchten müssten, denn die jungen Frauen kämen ja „freiwillig“ mit.

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Sendung über die Masche der Loverboys im Zweiten Deutschen Fernsehen (zdf)
Sandra Norak, die im vergangenen Jahr in Stade war, und andere Frauen berichten in "Verratene Liebe"

Loverboys geht es nicht um Liebe, wie es der Begriff vermuten lassen könnte. Liebe wird von den Tätern nur vorgetäuscht, um ihre Beute zu manipulieren. Loverboys sind Zuhälter. Sie lauern vor Schulen, sie tarnen sich im Imternet - ihre Opfer: weiblich, möglichst jung und oft einsam.

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Erstes bundesweites Treffen von AbolitionistInnen am 26./27. September
Strategische Vernetzung mit dem Ziel eines Sexkaufverbots

Der Weltkongress in Mainz im Aprill 2019 hat deutlich gemacht, dass die Zahl der Aktivistinnen und Aktivisten für ein Sexkaufverbot in Deutschland groß ist.

An vielen Orten in Deutschland gibt es bereits Gruppierungen, die aktiv für den Ausstieg aus der Prostitituion in Deutschland sind, wie z.B. StoppSexkauf, Solwodi, Terre des Femmes mit ihren Städtegruppen, aber nun scheint die Zeit für eine gute Vernetzung gekommen.

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Kampagne „Gewalt kommt nicht in die Tüte!“ in Planung
Beratungsbedarfe nach Lockdown gestiegen - Margot Käßmann hält Predigt

Nach der erfolgreichen Kampagne von 2005 „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ soll dieses Vorhaben noch im Herbst dieses Jahres wiederholt werden. Das Vorhaben findet im Rahmen der 16-Tage-Kampagne gegen Gewalt an Frauen statt, mit der das Netzwerk Häusliche Gewalt wie jedes Jahr auf die häusliche Gewalt aufmerksam macht.

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Frauenbündnis enttäuscht über Gerichtsentscheid gegen Parité
Großer Rückschritt mit Signalwirkung für die Gleichstellung der Geschlechter

Brandenburg und Thüringen verabschiedeten nacheinander ein Paritätsgesetz. Damit sollten nur solche Wahllisten der Parteien zu den Landtagswahlen zugelassen werden, auf denen Männer und Frauen abwechselnd zur Abstimmung stehen. Dafür hatten große Frauenbündnisse viele Jahre gekämpft, um mehr Frauen den Einstieg in die Politik zu ermöglichen. Denn: Die Zahl der gewählten Abgeordneten sinkt bundesweit unaufhaltsam. In Niedersachsen sind zum Beispiel nur noch 29,2 % Frauen im Landesparlament. Das ist nicht einmal ein Drittel. 2003 waren es noch 34,2 Prozent.

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Frauen-Union für Prostitutionsverbot
Besserer Schutz vor Gewalt von Frauen

Der Bundesvorstand der Frauen Union fordert, die Achtung der Menschenwürde und Selbstbestimmung von Frauen in den Mittelpunkt der Gesetzgebung zu rücken. Der Körper einer Frau ist keine Ware und Prostitution ist  für die Frauen-Union kein Beruf wie jeder andere. Prostituierte brauchen wirksamen Schutz, reale Austiegshilfen und konkrete Berufsalternativen!

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Lösung gesucht für gute Hebammenversorgung in Stade
Gleichstellungsbeauftragte: Alle an einen Tisch setzen und kreative Lösungen suchen

Die Situation ist ernst. Neun Hebammen haben das Elbe Klinikum Stade verlassen, weil sie sich nicht wertgeschätzt fühlen und weil sie unter den Bedingungen nicht mehr arbeiten wollen. Es verbleiben noch wenige stationär hauptamtlich beschäftigte Hebammen im Kreissaal des Elbe Klinikums in Stade, die im Schichtdienst arbeiten. Die Klinik will die Ausfälle durch Leiharbeits-Hebammen ersetzen.

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Persönliche Gespräche mit der Gleichstellungsbeauftragten in Corona-Zeiten
Vorherige Kontaktaufnahme und Terminabsprache erforderlich
Wenn Sie ein Gespräch mit der Gleichstellungsbeauftragten führen möchten, nehmen Sie bitte vorher telefonisch oder per Mail  Kontakt auf.

Die Kreisverwaltung ist zwar wieder geöffnet, aber man kann nicht ohne Vorabsprache und Terminvereinbarung Zutritt haben.  Deshalb bitten wir Sie, sich rechtzeitig vorher zu melden. Sie benötigen für den Einlass in die Kreisverwaltung einen Nasen- und Mundschutz, und Ihren gültigen Personalausweis. Der Abstand von 1,50 Metern sollte immer eingehalten werden, damit eine Ansteckung verhindert wird.

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16 Bundestagsabgeordnete fordern von Ministerpräsidenten, Bordelle geschlossen zu halten
Covid-19 ist gerade in den Bordellen Virusschleuder - und Forderung eines generellen Prostitutionsverbotes
16 Bundestagsabgeordnete aus Spd und CDU haben sich in einem gemeinsamen Brief am 15. Mai an alle Ministerpräsididenten gewandt mit der Forderung, dass sie bei den weiteren Lockerungen auf die Wiedereröffnung von Bordellen und anderen Prostitutionsstätten verzichten sollen.

 

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Archiv Beiträge

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